Maximale Rechenleistung

Für Anwendungen im Sinne von Industrie 4.0 ist sehr viel Rechenleistung erforderlich. Beckhoff stellt dafür seinen Industrie-Server C6670 mit der Software TwinCAT 3.1 und Many-Core-Funktionalität vor, mit der sich Funktionsmodule auf bis zu 256 Prozessorkerne verteilen lassen.

10. Juni 2015

Mit Hochleistungssteuerungen wie dem Industrie-Server C6670 von Beckhoff kann der Anwender im Maschinenbau besser auf Anforderungen wie Big Data und dem Modell einer Smart Factory reagieren. Grundvoraussetzung für die effektive Ausnutzung der immensen Rechenleistung ist eine konsequente Softwareunterstützung, wie sie TwinCAT 3.1 bietet.

Many-Core-Rechner sind mit mehreren Prozessoren – so genannten Packages – ausgestattet, von denen jeder über mehrere Prozessorkerne verfügt. Die NUMA (Non-Uniform Memory Access) genannte Speichertechnik bietet für jeden Prozessor einen individuellen separaten Speicher. Der C6670 besitzt zwei Intel Xeon-Packages mit je 6, 12 oder 18 Kernen und einem von 64 bis 2048 Gigabyte reichenden Arbeitsspeicher.

Effektiv nutzbar wird die Rechenleistung des C6670 durch die Ausschöpfung jedes einzelnen Prozessorkernes mit der Software TwinCAT 3.1. Mit ihr lassen sich die für eine Parallelisierung hervorragend geeigneten Maschinen- und Prozessabläufe optimal abbilden und als Funktionsmodule auf verschiedene Tasks verteilen.

Mit der Diagnosefunktionalität von TwinCAT 3.1 lässt sich die Last auf den einzelnen Kernen analysieren. Die Software ist zudem für maximal 256 Prozessorkerne ausgelegt und damit für die Zukunft gerüstet. Es steht das komplette Spektrum aktueller Prozessoren für Automatisierungsanwendungen zur Verfügung. Je nach Bedarf an Rechenleistung wird die erforderliche Anzahl an Kernen gezielt für die Ausführung von Echtzeitanwendungen konfiguriert.