Maximale Schlauchhaltekraft

Die Produktlinie Liquidline von Eisele wurde für den Einsatz in Kühlwasserkreisläufen entwickelt. Neben Ausführungen in Messing und Aluminium gibt es die Steckverschraubungen der Baureihe 2500 jetzt zusätzlich aus Edelstahl. Sie können dann auch mit aggressiven Reinigungsmedien von außen gereinigt werden.

20. Februar 2014

Für Installationen, in denen es etwas härter zugeht, kommen die Steckverschraubungen der Liquidline Baureihe 2500 zum Einsatz. Sie erfüllen besondere Anforderungen an die Haltefähigkeit. Dank der patentierten Verschraubungstechnik mit einer Dichtung aus FPM und einer Spannzange, die den Schlauch beschädigungsfrei festhält, sitzen die Schläuche auch bei häufigen Erschütterungen oder Bewegungen des Schlauches sicher und dicht im Anschluss. Trotzdem lassen sie sich auch nach langer Zeit problemlos lösen und wieder verschrauben. Für den Kühlwasserdurchgang sorgt der volle Nenndurchmesser im Inneren der Verschraubung, die auch vakuumgeeignet ist. Die Anschlüsse der Liquidline wurden bisher aus entzinkungsbeständigem Messing oder aus Aluminium angeboten. Für Anwendungen, bei denen gute Reinigungsfähigkeit und hohe Korrosionsbeständigkeit der Anlagenteile wichtig sind, beziehungsweise wenn Kühlkörper aus Edelstahl angeschlossen werden müssen, hat der Waiblinger Experte für Anschlusstechnik auf die Erfahrungen mit der Inoxline zurückgegriffen und fertigt die Baureihe zusätzlich auch aus Edelstahl.

Der Werkstoff 1.4404 bietet guten Korrosionsschutz und chemische Beständigkeit. Er eignet sich damit für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Serienmäßig sind die Steckverschraubungen mit Dichtungen aus FPM ausgerüstet. Eine davon dichtet als gekammerter O-Ring am zylindrischen Gewinde des Einschraubstücks, die andere sitzt zwischen dem Ringstutzen und der Spannzange der Verschraubung. Auf Anfrage kann die Baureihe 2500 auch mit FDA-konformen Dichtungen für besondere Hygieneanforderungen ausgerüstet werden. Dank des deutlichen Anschlages beim Einführen des Schlauches und der von außen sichtbaren Schließstellung lassen sich die Anschlüsse intuitiv bedienen.

Alle Liquidline-Anschlüsse sind beständig gegenüber höheren Temperaturen, wässrigen Medien und vielen anderen Stoffen. Sie sind darauf optimiert, Wärme aus Anwendungen wie Schweißprozessen oder Leistungselektronik-Installationen abzuführen. Dabei müssen hohe Durchflüsse auf engem Raum realisiert werden. Für Anwendungsfälle, bei denen Messing wegen extremerer pH-Werte nicht ausreicht, steht jetzt die Edelstahlvariante zur Verfügung.