Maximale Sicherheit bei der Lebensmittelverarbeitung &-verpackung

TECAMID 6 ID blau erweitert das Portfolio detektierbarerer Kunststoffe

04. Juni 2013

Die Lebensmittelindustrie muss stets sicherstellen können, dass keinerlei Verunreinigungen in das Endprodukt gelangen. Die Fremdkörpererkennung spielt im Herstellungsprozess daher eine wichtige Rolle.

Mit dem Halbzeug „TECAMID 6 ID blau“ erweitert Ensinger sein Angebot an Spezialkunststoffen für die Lebensmittelwirtschaft. Wie die anderen Werkstoffe der ID-Reihe ist auch das neue Polyamid-Produkt mit einem detektierbaren Füllstoff ausgestattet. Falls im Produktionsablauf ein Bauteil aus diesem Material beschädigt werden sollte, lassen sich die Bruchstücke im Rahmen der standardisierten Prozesskontrolle zeitnah mit Metalldetektoren aufspüren. Durch die blaue Farbe ist zusätzlich eine optische Erkennung möglich.

Das Ensinger-Halbzeugprogramm enthält drei ID-Werkstoffe, die jeweils unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Lebensmittelindustrie abdecken:

- TECAPEEK ID blau ist der Werkstoff mit der höchsten Festigkeit innerhalb dieser Produktgruppe. Darüber hinaus verfügt dieses Material über eine gute chemische Beständigkeit und ist thermisch am höchsten belastbar.

- Das ebenfalls bereits im Markt eingeführte TECAFORM AH ID besitzt eine hohe Dimensionsstabilität und eignet sich damit für die präzise Fertigung von Bauteilen. Dank seiner Lösungsmittelbeständigkeit und der geringen Feuchtigkeitsaufnahme eignet sich dieses Material für vielfältige Anwendungen in der Lebensmitteltechnik.

- Das neu vorgestellte TECAMID 6 ID blau verfügt im Vergleich zu den beiden anderen detektierbaren Werkstoffen über eine höhere Zähigkeit, die das Risiko eines Materialbruches minimiert.

Die Platten und Rundstäbe sind in zahlreichen Abmessungen lieferbar. Alle Materialien der ID-Reihe entsprechen den Anforderungen aus der Lebensmittelindustrie und sind gemäß der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 auf Migration geprüft. Darüber hinaus erfüllen die verwendeten Rohwaren die Anforderungen der FDA.

Bereits jetzt lassen sich in Anlagen für die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln viele Maschinenbauteile durch ID-Kunststoffe ersetzen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig – sie erstrecken sich von der Molkereitechnik über Fleischverarbeitung bis hin zur Bäckereitechnologie. In allen Einsatzbereichen trägt das geringere Gewicht dieser Werkstoffe zur Einsparung von Energie und Kosten bei.