Steckverbinder

Maximaler Schutz

In bestimmten Einsatzfeldern empfiehlt sich oft eine bestimmte Bauart. Bei mobilen Arbeitsmaschinen ist dies häufig die Umspritzung von Steckverbindern, Anschlüssen oder Leitungen. Conec zeigt, wie es geht.

02. Oktober 2018
Maximaler Schutz
Ein sehr wichtiges Einsatzgebiet für die umspritzten Verbinder ist die Agrartechnik. (Bild: © Conec)

Traktoren, Bagger oder schwere Baumaschinen als mobile Arbeitsmaschinen sind im industriellen Alltag oder in der Landwirtschaft unverzichtbare Helfer. Das Segment der sogenannten Industrial Vehicles and Construction Machines (IVCM) stellt allerdings auch sehr hohe Ansprüche an die eingesetzten Komponenten. Ein besonders stark beanspruchtes Element sind dabei die Steckverbinder.

Wollen sich Anbieter auf diesem Gebiet durchsetzen, müssen sie genau wissen, welche Anforderungen zu erfüllen sind und auf welche Eigenschaften es ankommt. Dazu gehört auch Conec. Das Unternehmen aus Lippstadt hat sich den Herausforderungen gestellt und ein breites Sortiment an Steckverbindern für mobile Arbeitsmaschinen auf die Beine gestellt. Verbindendes Kennzeichen ist das Feature der Umspritzung.

Kommt es auf maximalen Schutz an, sind laut Hersteller die eigenentwickelten umspritzten Varianten der DT- und VSS-Superseal-Serien die beste Wahl. Sie bieten optimalen Schutz auch in schwierigen Einsatzfeldern wie untertage, bei Minustemperaturen oder in staubigen, heißen Umgebungen. Sie sind als Kabel-zu-Kabel-Verbindung ausgelegt und verrasten oder verriegeln sicher über ein Latch mit dem Gegenstecker. Über diese Verbindung wird eine schnelle und sichere dichte Verbindung hergestellt. Durch die Umspritzung erfüllt der gesamte Steckverbinder im gesteckten Zustand die Schutzklasse IP67/IP69K.

Rundum sichtbare Anzeige

Optional ist die umspritzte DT-Steckverbinderserie mit einer LED zur Signalzustandsanzeige und Schutzbeschaltung ausgeführt. Einzigartig dabei ist laut Conec die über 360 Grad sichtbare LED-Anzeige. Eine Schutzbeschaltung hält Schalt- und Störspannung von der LED und den nachgeschalteten Systemen fern.

Conec hat zudem das M12x1-Produktportfolio seiner umspritzten Anschlussleitungen durch eine neue Variante erweitert. Neben den bisher vorhandenen Ausführungen mit Schraubelementen aus Zink-Druckguss und gedrehtem Edelstahl 1.4404 ist eine Version mit Kunststoffschraubelementen hinzugekommen.

Die Schraubelemente sind aus dem spezialisierten Werkstoff PA6 GF20 UL94-V0 hergestellt. Da die eingesetzten Kunststoffmaterialien beständig gegen schwache Säuren, Basen, Laugen und alkalischen Reinigungsmittel sind, ist der Anwendungsbereich dort, wo das chemische Umfeld keinen Einsatz von Zink-Druckguss-Verschraubungen zulässt oder Edelstahlelemente zu teuer sind. Die umspritzten M12x1-Steckverbinder mit Kunststoffschraubelementen werden sowohl axial als auch gewinkelt sowie mit vier, fünf oder acht Polen angeboten.

Das neue Verteilersystem Typ S, M, L von Conec bietet eine flexible Möglichkeit, umspritzte Abzweige oder Abgänge in elektrische Verbindungsleitungen, wie zum Beispiel Kabelbäume, zu integrieren. Dabei wird sichergestellt, dass die durchgängige Leitungsummantelung auch an der Spleißstelle im Verteiler die volle funktionale Integrität behält. Das Verteilersystem ist mindestens gemäß IP67 geschützt, wird werksseitig elektrisch geprüft und soll laut Anbieter somit eine robuste, manipulationssichere Möglichkeit eröffnen, Maschinen sicher zu elektrifizieren.

Ein Bus auf dem Feld

Auch in der Landwirtschaft setzt sich die Digitalisierung immer mehr durch. Zum Ausdruck kommt das beispielsweise im sogenannten Precision Farming, das in Zusammenhang mit den steigenden Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit immer wichtiger wird. Precision Farming steht für die zielgerichtete Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Nutzflächen, wie die bedarfsgenaue Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmittel in Abhängigkeit von der Position auf der Nutzfläche.

Um die hierzu notwendige Kommunikation zwischen Traktor, Anbaugeräten und landwirtschaftlicher Managementsoftware sicherzustellen, wird der herstellerunabhängige Isobus verwendet. Dieser Standard ist in der Norm ISO 11783–2 spezifiziert und beschreibt den Bus inklusive der hierfür verwendeten Steckverbinder.

Als Erweiterung seines Programms der Verbindungslösungen für Agrar- und Baumaschinentechnik hat Conec darum die Steckverbinder für den Isobus in der konfektionierten und umspritzten Ausführung ins Programm aufgenommen.

Die Maßnahme der Umspritzung gewährleistet einen durchgängigen IP67-Schutz vom Gehäuse bis in die Hybridleitung und eignet sich damit vor allem für Anwendungen in rauen Umgebungen wie im Baugewerbe oder im Bergbau. mk

Auf einen Blick

Steckverbinder für Isobus:

Stabile und ergonomische Bauform

Ausführung mit Landeplatte (rund oder abgeflacht) und ohne Landeplatte

Ausführungen in drei Leitungsqualitäten

Serienmäßig ausgestattet mit unverlierbarer Staubschutzkappe

Aufgrund der Umspritzung wird ein durchgängiger IP67-Schutz vom Gehäuse bis in die Hybridleitung gewährleistet.

Einsatz in rauen Umgebungen

www.conec.com

Erschienen in Ausgabe: 07/2018