Mehr als nur Spielzeug

Unterstützt und mitorganisiert vom Cluster Mechatronik & Automation, zeigten Jugendliche beim Europa-Finale der First Lego League im Deutschen Museum, was alles in Lego steckt – und mehr.

30. März 2015

Beim europäischen Finale der First Lego League (FLL) im Deutschen Museum traten 24 Schüler-Teams mit ihren Lego-Mindstorm-Robotern gegeneinander an. Sie hatten sich unter 830 Teams aus Zentraleuropa qualifiziert.

Die Teams mussten sich in vier Disziplinen beweisen. Publikumswirksam war dabei die Disziplin „Robotgame“, bei der die Teams ihren Roboter durch einen vorher festgelegten Parcours lenken mussten und dabei Aufgaben erfüllen. Vier Monate lang hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, um ihre Mindstorm- Roboter zu programmieren. Thematisch drehte sich alles um das Lernen der Zukunft.

Ferner wurde das Design des Roboters bewertet und darüber hinaus auch „Softskills“ wie eine Präsentation des gesamten Teams und ein Konzept, wie sich Robotik im Lernalltag einsetzen lässt.

Die ersten drei Plätze machten Teams aus Deutschland unter sich aus: Sieger wurden die SAPG Tigers vom Auguste-Plattberg-Gymnasium Mosbach, gefolgt von Cassapeia vom Gymnasium Wiesloch & Heidelberg und den Caro Aces vom Gymnasium Carolinum Neustrelitz. Dahinter folgte als Vierter die beste „ausländische“ Mannschaft, TalentumSAP vom Nadácia Talentum Cassoviensis aus der Slowakei.

Ein bayerisches Team, GO Robot vom Gymnasium Ottobrunn, schaffte es auf den 5. Platz in der Gesamtwertung und nimmt damit hat sich somit wie die Plätze 1 bis 4 für einen weiteren internationalen Wettbewerb qualifiziert. GO Robot erreichte im Teamwork den 2. Platz und bei der Forschungspräsentation kamen sie sogar auf Platz 1. Das Team hat eine Software entwickelt, mit der man bereits Grundschülern Spaß an Technik und Informatik vermittelt.

„Die Stimmung war bestens und die Aktiven und Coaches feuerten ihre Teams bis zum Schluss begeistert an“, freut sich Patrick Haberstroh vom Cluster Mechatronik & Automation e.V., der das Event gemeinsam mit dem Deutschen Museum veranstaltete.

An FLL-Wettbewerben können Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren teilnehmen. Jedes Team besteht aus drei bis zehn Mitgliedern sowie einem erwachsenen Coach. Das Wettbewerbsthema wechselt jährlich und ermöglicht so die bestmögliche Verbindung von Technikförderung und Tagesaktualität.