Mehr CFD im Programm

CFD-Spezialist FluiDyna tritt dem Partnerprogramm von Altair mit zwei Anwendungen bei.

12. Oktober 2015

Das Münchner Unternehmen FluiDyna ist dem Partnerprogramm von Altair beigetreten. FluiDyna berät in Fragen der Strömungssimulation, entwickelt eigene CFD-Tools – insbesondere mit GPU-Beschleunigung – und vertreibt dafür die geeignete Hardware. Im Rahmen des Altair-Programms werden die CFD-Werkzeuge NanoFluidX und UltraFluidX bereitgestellt.

NanoFluidX arbeitet mit einer partikelbasierenden Methode für die Strömungssimulation von Flüssigkeiten, und UltraFluidX wendet das Lattice-Bolzmann-Verfahren zur Untersuchung externer Aerodynamik an. Beide Verfahren nutzen Grafikprozessoren (GPUs) für die schnelle Berechnung großer Modelle. »Die Eigenschaften und Funktionen von NanoFluidX und UltraFluidX ergänzen HyperWorks mit alternativen Strömungsmodellierungstechniken. Zusammen werden wir in der Lage sein, unseren gemeinsamen Kunden eine noch vollständigere CFD-Lösung anzubieten«, so Dr. Thomas Indinger, Gründer und CEO bei FluiDyna.

UltraFluidX soll sich insbesondere eignen, um aerodynamische Eigenschaften für Fahrzeuge aller Klassen vorherzusagen sowie um die Aerodynamik von Gebäuden und Umgebungen mit unerreichter Geschwindigkeit zu analysieren. Die Software basiert auf der Lattice-Boltzmann-Methode und ist darauf ausgelegt, Grafikprozessoren zu nutzen. Dies bietet den Anwendern ein Maximum an Leistung und reduziert die Modellvorbereitungszeit für große, komplexe Modelle dramatisch. Die integrierte Volumenvernetzung und schnelle transiente Analysen über Nacht sollen kurze Durchlaufzeiten und damit neuen Möglichkeiten für simulationsgetriebene Optimierung bieten.

NanoFluidX ist ein Simulationswerkzeug für Strömungsdynamik und basiert auf der Methode Smoothed Particle Hydrodynamics (SPH). Das Werkzeug sagt die Strömung in komplexen Geometrien vorher, die komplexen Bewegungen ausgesetzt sind. NanoFluidX ist sehr gut geeignet, um die Strömung über allgemeinen freien Flächen und/oder Mehrphasenströmungen, wie beispielsweise die makroskopische Ölströmung in Antriebseinheiten oder Oberflächeneffekte einer Flüssigkeit in einem Tank, vorherzusagen, während gleichzeitig die Kräfte und Momente auf individuelle Komponenten analysiert werden. Der netzfreie Ansatz von NanoFluidX und die Verwendung von GPUs bei der Berechnung ermöglichen hoch performante Simulationen realer Geometrien.