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Autodesk stellt seine erste cloudbasierte PDM-Software vor. Die soll das CAD-Programm Autodesk Fusion zu einem Gesamtpaket abrunden, das wesentlich auf Cloudfunktionen beruht.

26. September 2016

Auf der Autodesk-Tagung Accelerate 2016 hat Autodesk erstmals sein neues, cloudbasiertes PDM-System unter der Bezeichnung Fusion Lifecycle vorgestellt. Dies ist das Gegenstück zu der CAD/CAM/CAE-Software Autodesk Fusion, die zum Teil lokal installiert wird für schnelleren Zugriff, aber auch wesentliche Funktionsbereiche über die Cloud abwickelt. Die Software bietet die PDM-typischen Funktionen wie Versionskontrolle, Bereitstellung produktbezogener Daten, Stücklisten- und Änderungsmanagement. Die Datenverwaltung erkennt die 2D- und 3D-Formate von Autodesk Fusion 360, Autodesk Inventor, AutoCAD und SolidWorks, außerdem verschiedene Dokumentenformate wie Excel, PowerPoint, PDF und DOC. Benutzer können sich diese Formate online anzeigen lassen. Auch eine Suchfunktion für Modelle ist vorhanden. Für die Zusammenarbeit mit Zulieferern und die Einbindung des Qualitätsmanagements gibt es weitere Funktionen.

Außerdem hat Autodesk zwei weitere Ergänzungen des "Fusion"-Portfolios vorangekündigt, die in nächster Zeit erscheinen sollen:

• "Fusion Connect" wird ein Modul sein für Big-Data-Analysen mit der Software Eureqa von Nutonian. Auf Basis von IoT-Daten soll die Software zum Beispiel bevorstehende Schäden voraussagen können.

• "Fusion Configure" soll ein Modul werden für die Produktkonfiguration. Das soll es ermöglichen, in Minuten Produkte aus vorbereiteten Modulen zu konfigurieren und aus den hinterlegten Kosten einen Gesamtpreis zu errechnen.