Mehr Flexibilität

Lenze erweitert PC-basierte Steuerungstechnik um Profibus-Master-Funktionalität

03. September 2009

Anwender der PC-basierten Steuerungstechnik von Lenze genießen jetzt noch mehr Flexibilität bei der Gestaltung einer Automatisierungsarchitektur: Neben den Kommunikationsbussen EtherCAT und CANopen unterstützt die Steuerungslösung L-force Logic & Motion ab der Version 2.2 nun auch Profibus. Damit kann jede PC-basierte Steuerung des Hamelner Spezialisten für Antriebs- und Automatisierungslösungen, die mit einer entsprechenden Kommunikationskarte ausgestattet ist, die Funktion eines Profibus-Masters übernehmen.

Mit dem Release 2.2 der Runtime-Software steht den Anwendern des Steuerungssystems L-force Logic & Motion ab sofort die gesamte Profibus-Welt offen. Mit ihm können die Industrie-PCs von Lenze in Verbindung mit der Soft-PLC des Unternehmens als Profibus-Master in einem Logikbus fungieren. Zur Anbindung von PROFIBUS-Netzen bzw. -Komponenten wird der PC mit der Profibus-Kommunikationskarte MC-PBM ausgerüstet. Pro Industrie-PC stehen dafür zwei Steckplätze zur Verfügung, so dass auch parallel zwei PROFIBUS-Segmente oder ein Profibus-Segment und beispielsweise ein EtherCAT- oder zwei CANopen-Busse direkt über die Steuerung integriert werden können. Das bietet dem Anwender einen noch größeren Gestaltungsspielraum: So kann er bestehende Anlagenteile, die mit Hilfe von Profibus vernetzt sind, ab sofort unverändert übernehmen. Gleichzeitig gewährleistet die Unterstützung verschiedener Kommunikationsstandards, dass der für die jeweilige Aufgabenstellung (Motion, Logik) und Architektur (Linie, Stern) optimale Kommunikationsbus gewählt werden kann, ohne die L-force-Umgebung zu verlassen. Lenze bietet unter dem Namen L-force ein breites Portfolio skalierbarer Produkte, das in ein durchdachtes Service- und Dienstleistungskonzept eingebettet ist und alle Bereiche der Antriebs- und Automatisierungstechnik abdeckt.