Mehr Möglichkeiten, neue Dimensionen

Investitionen

Rodriguez hat neben den bislang geplanten Investitionen zusätzlich 1,5 Millionen Euro in den Ausbau der internen Fertigung angelegt. Dies ermöglichte die positive Geschäftsentwicklung in jüngster Vergangenheit.

20. April 2011

Für die Ergänzung des Portfolios „Made in Eschweiler“ wurde der Maschinenpark um drei neue Bearbeitungsmaschinen erweitert. Der Kauf der letzten Maschine wurde auf der Intec Anfang Februar perfekt gemacht. Sie wurde direkt nach Ende der Fachmesse aus Leipzig zu Rodriguez geliefert und wenige Tage später in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um ein knapp 40 Tonnen schweres vertikales Dreh-Bearbeitungszentrum für die 5-Achs-Simultanbearbeitung. Das leistungsstarke Allroundgerät eignet sich nicht nur zum Drehen, sondern auch zum Fräsen, Bohren, Schleifen und Verzahnen in einer Aufspannung. Damit erweitert der Eschweiler Antriebsspezialist das Angebot der „Selfmade-Großwälzlager“: Ab sofort sind Kugeldrehverbindungen aus eigener Fertigung mit Außendurchmessern bis 1.600 Millimeter erhältlich. Zudem können mit dem neuen Bearbeitungszentrum diverse zusätzliche Sonderausführungen und Kundenwünsche umgesetzt werden.

Ebenfalls neu ist ein 5-Achs-Fräszentrum für die Erweiterung der Eigenfertigung im Bereich Lineartechnik. Damit trägt Rodriguez der kontinuierlich steigenden Nachfrage Rechnung und hat die Kapazitäten frühzeitig ausgebaut, um weiterhin kurze Lieferzeiten bieten zu können. Das neue Fräszentrum, das insbesondere in anspruchsvollen Branchen wie Medizintechnik, optischer Industrie, Luftfahrt- und Automobilindustrie, Werkzeug- und Formenbau und bei deren Zulieferern zum Einsatz kommt, zeichnet sich durch hohe Präzision bei der rationellen Bearbeitung von Werkzeugen, Formen und Serienteilen aus. Darüber hinaus wurde eine weitere Maschine zum Trennen von gehärteten und geschliffenen Präzisionsstahlwellen angeschafft. Damit stehen für dieses Geschäftsfeld Maschinen für unterschiedlichste Fertigungsmöglich-keiten zur Verfügung: fünf CNC-Drehzentren zum Hartdrehen für Führungswellen und Kugelgewindespindeln, drei CNC-Fräszentren für die Bearbeitung von Aluminium und Stahl, vier Maschinen zum Trennen von gehärteten Materialien und Aluminium sowie drei Poliermaschinen zur Oberflächen-bearbeitung nach dem Bearbeiten. Ergänzend dazu sind eine Richtpresse und eine Weichglühanlage im Einsatz.´

Der Ausbau des Maschinenparks war Anlass für eine grundsätzliche räumliche Umstrukturierung – die lineare und die rotative Fertigung sind nun in separaten Hallen untergebracht. Durch diese Reorganisation ließ sich auch der Workflow der Produktionsprozesse umgestalten und optimieren. Daraus resultiert ein effizienterer Durchsatz für eine noch schnellere Bearbeitung. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund einer signifikant steigenden Nachfrage bei den kundenspezifischen Ausführungen von Vorteil.