Mehr PCB für SolidWorks

Altium veröffentlicht mit PCBWorks ein zweites Tool für die Zusammenarbeit zwischen Mechanik-Konstrukteuren und Elektronik-Designern

13. Juni 2015

Erst zum 21. Mai hatte Altium mit dem MCAD Co-Designer SolidWorks eine Erweiterung für SolidWorks angekündigt für den Datenaustausch zwischen Mechanik-CAD und Altium Designer, dem Hauptprodukt des PCB-Spezialisten. Nun stellt Altium ein weiteres Tool für die mechatronische Entwicklung vor: PCBWorks. Das ist ein eigenständiges Werkzeug für Elektronikdesign, das aber auf die Zusammenarbeit mit SolidWorks ausgelegt ist. Die Daten der beiden Systeme sind miteinander verlinkt, doch werden die Dateien in den jeweils verwendeten Systemen verwaltet.

Ebenso wie beim MCAD Co-Designer gibt es einen ECAD/MCAD Collaboration Server als Kommunikations-Schnittstelle. Die Benutzer von SolidWorks können darin Änderungen am Layout vornehmen, zum Beispiel eine Komponente verschieben, die Form der Platine ändern oder Montagelöcher für Komponenten anbringen. Diese Änderungen werden dann als Änderungsanfrage an den Elektronikdesigner weitergegeben. PCBWorks unterstützt das Dateiformat von Parasolid, dem auch von SolidWorks verwendeten 3D-Kern. Darum kann PCBWorks in einem nativen Format auf Mechanik-Informationen wie z.B. das umgebende Gehäuse verlinken.

Darüber hinaus ist PCBWorks ein leistungsfähiges Designwerkzeug, das eine ganze Reihe wichtiger Funktionen für den Leiterplattenentwurf bietet. Dazu gehören unter anderem ein interaktiver Router und 3D-Prüfung um sicherzustellen, dass die nötigen Abstände zum Gehäuse gewahrt bleiben. Die automatische Prüfung auf Fehlerfreiheit und Einhaltung von Designregeln soll ein funktionierendes und regelkonformes Layout gewährleisten.