Messtechnik für Schienenfahrzeuge

Die neue Mess- und Sensortechnik von Fsg bewährt sich bereits in der Praxis beim Einsatz in den Berliner S- und U-Bahnen.

02. Oktober 2014

Zu dieser Messtechnik, die auf der Inno-Trans präsentiert wurde, zählen Drehgeber mit potenziometrischem, induktivem magnetischem oder optoelektronischem Messsystem. Verwendet werden diese als Fahr-oder Bremsschalter zur Geschwindigkeitsregulierung, in Oberleitungen zur Positionierung und Vermessung sowie in Unterwagen zur Lasterfassung oder zur Steuerung der Federung. Die Ausgabe des Drehwinkels kann dabei analog oder digital erfolgen.

Ein- oder Zweiachs-Systeme der Neigungssensoren werden für die Niveauregulierung des Unterwagens oder im Gleisbau eingesetzt, dabei kann zwischen ölgedämpften Pendelsystemen und mikroelektromechanischen Messsystemen gewählt werden.

In Bahnbaumaschinen zur Wartung des Gleisbetts, in Förderfahrzeugen zur Steuerung der Kippvorrichtung des Transportbehälters oder bei der Verbindung von Schienenelementen werden Seillängenaufnehmer, die zur elektrischen Auswertung mit Drehgebern kombiniert werden, eingesetzt. Dadurch wird präzise Längenerfassung bis 60 Meter versprochen.

Fußpedalgeber und Mehrachs-Joysticks für die elektronische Geschwindigkeitsvorgabe und –regelung sollen auf verschleißfreien, berührungslosen, magnetischen Messsystemen, die am Ausgang analoge oder digitale, redundante Steuersignale zur Verfügung stellen basieren. Die Joysticks können als Ein-, Zwei-, oder Dreiachs-Modelle ausgelegt werden.

Anzeigegeräte, die kundenspezifisch angepasst werden können, dienen im Führerstand zur Geschwindigkeitsanzeige inklusive Soll-Ist-Vergleich oder zur Anzeige von anderen Zustandsgrößen.