Metall- und Polymerpulver gleichmäßig aufbereiten

Hosokawa Alpine, Anbieter im Bereich Verfahrenstechnik und Folienextrusion, präsentiert auf der Powtech 2019 Lösungen für die Zerkleinerung und Sichtung von Metall- und Polymerpulvern im 3D-Druck.

12. März 2019
Metall- und Polymerpulver gleichmäßig aufbereiten
Der Augburger Maschinenbauer präsentiert auf der Powtech 2019 mit der Contraplex Weitkammermühle CW II sowie den Turboplex Feinstsichter ATP und TSP Lösungen für den 3D-Druck. (Bild: Hosokawa Alpine)

Bei der additiven Fertigung von Metallpulvern spielt die feine aber homogene Korngrößenverteilung eine entscheidende Rolle. Die bewährten Feinstsichter ATP und TSP von Hosokawa Alpine ermöglichen flexible Trennschnitte im Bereich 5–150 μm – je nach Anforderungen auch als filterlose Sichtanlage im Kreisgas-Betrieb. Der weiterentwickelte TTSP Sichter ist als einziges Gerät auf dem Markt in der Lage, auch für Metallpulver zwei Trennschnitte in einer Maschine zu realisieren. Die Oberkornbegrenzung und Entstaubung erfolgt dabei in nur einem Prozessschritt.

Feine kryogene Vermahlung von Polymerpulver

Die Feinstvermahlung mit exakter Oberkornbegrenzung sowie das Entstauben sind die wesentlichen Anforderungen an den 3D-Druck mit Polymerpulvern. „Die Contraplex Weitkammermühle hat sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt. Nun haben wir sie für die spezifischen Anforderungen im 3D-Druck adaptiert“, erklärt Sylvia Bräunlein, Operations Director der Sparte Chemie des Geschäftsbereichs Verfahrenstechnik bei Hosokawa Alpine. Die CW II besticht durch optimierte Mahlwerkzeuge und Temperaturführung, wodurch der Flüssigstickstoff- und Energieverbrauch gesenkt werden. Für die geforderte Korngrößenverteilung kommen Taumelsiebmaschinen oder Windsichter zum Einsatz. Letztere sorgen beispielsweise für die Entstaubung von Partikel, die kleiner als 10 – 20 μm sind sowie für eine Oberkornbegrenzung von 70 – 100 μm.