Metallische Objekte präzise erfasst

Micro-Epsilon präsentiert den optoNCDT 2200 LL

30. Juni 2008

Beim Triangulations-Prinzip wird die Abstandsinformation über die Reflexion des Laserstrahls gewonnen. Dabei verursachen Oberflächenrauhigkeiten im Submikrometerbereich Interferenzen im Laserpunkt, wodurch Messergebnisse leicht verfälscht werden. Dieser physikalisch bedingte Effekt tritt besonders bei metallisch glänzenden Objekten zu Tage und lässt sich durch am Markt erhältliche Produkte kaum umgehen.

Micro-Epsilon präsentiert den neuen optoNCDT 2200 LL, der auf Grund eines ovalen Lichtflecks auch auf metallisch glänzenden Objekten zuverlässig misst.Der anfangs punktförmige Laserstrahl wird durch eine spezielle Zylinderoptik geweitet und auf das Messobjekt projiziert. Die Position des projizierten Lichtflecks auf der CCD-Zeile verrät den Abstand des Objekts zum Sensor. Da über den Lichtfleck mit einem speziellen Algorithmus gemittelt wird, werden Interferenzerscheinungen gänzlich weggefiltert.

Weiteres Einsatzgebiet des optoNCDT 2200 LL sind strukturierte Oberflächen, bei denen der Abstand und nicht die Struktur des Objekts gemessen werden soll. Die Abstandsinformation wird durch die Struktur der Oberfläche nicht beeinflusst, sondern liefert einen konstant zuverlässigen Wert über die Distanz zum Messobjekt. Demnach eignet sich dieser Sensor zur Prüfung von Endmaßen besonders gut.

Neben hoher Präzision auf schwer messbaren Objekten, besitzt der Sensor den Vorteil der äußerst einfachen Montage. Wie bei allen anderen Lasersensoren wird der optoNCDT 2200LL im 90° Winkel auf das Messobjekt ausgerichtet. Ein aufwendiges Verkippen des Sensors in einem bestimmten Winkel ist nicht nötig.