Mikrozerspanung mit extremer Wuchtgüte

Damit in der Ultrapräzisionszerspanung Genauigkeiten im Sub-µ-Bereich erzielt werden können, müssen Werkzeughalter extreme Wuchtgüten aufweisen. Was bisher nur mit großem Aufwand zu erreichen war, wird nun standardisiert: Ab sofort gibt es die Polygonspannfutter der Baureihen Tribos-Mini und Tribos –RM von Schunk mit den Schnittstellen HSK-E 25, HSK-E 32 und HSK-F 32.

05. Juni 2014

Hiermit lassen sich im Mikroformenbau, in der optischen Industrie, in der Medizintechnik sowie in der Uhren- und Schmuckindustrie auch anspruchsvollste Vorgaben hinsichtlich der Maßhaltigkeit und Oberflächengüte realisieren. Im Vergleich zu konventionell gewuchteten Werkzeughaltern für die Mikrozerspanung profitiert zudem die Standzeit der Werkzeuge. Angesichts der in der Mikrozerspanung eingesetzten hochpreisigen Schneiden zahlt sich die extreme Wuchtqualität schon nach kürzester Zeit aus.

Die von Schunk entwickelte und patentierte Tribos Polygonspanntechnik ist ein Experte im Bereich der Mikrozerspanung. Bereits in der Standardausführung überzeugen die Aufnahmen mit einer Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit < 0,003 Millimetern bei einer Ausspannlänge von 2,5 x D sowie einer Wuchtgüte G 2.5 bei 25.000 Umdrehungen pro Minute. Sie sind für alle Werkzeugschäfte in h6-Qualität geeignet und je nach Typ mit bis zu 205.000 Umdrehungen pro Minute getestet. Da die Aufnahmen ohne bewegliche Teile arbeiten, sind sie mechanisch unempfindlich und versprechen eine nahezu wartungs- und verschleißfreie Spannung. Hinzu kommt, dass der Werkzeugwechsel bei Tribos mit Hilfe einer hydraulischen Spannvorrichtung innerhalb weniger Sekunden prozessstabil erledigt ist.