Mini misst maximal

Induktives Längenmesssystem von Amo auch im Miniaturformat

07. Mai 2010

Auch in beengten Einbauräumen sind präzise Informationen über zurückgelegte Strecken nötig. Für solche Applikationen hat Amo mit der Baureihe LMI-100 die richtige Lösung. Das Geheimnis besteht hier in der Trennung der Mess- von der Auswertelektronik. Letztere ist in einem nachgeschalteten Steckergehäuse untergebracht, das an beliebiger geeigneter Stelle montiert werden kann. Der Miniaturabtastkopf selbst passt mit 34 x 12 x 12 mm auch in sehr enge Räume, vor allem durch die flache Bauform. Gleichermaßen eignen sich die Miniatur-Längenmesssysteme auch für Anwendungen, in denen nur geringe Massen bewegt werden dürfen. Zum Einsatzgebiet gehören Mess- und Prüfaufgaben in der Medizintechnik, in Druckmaschinen oder dynamischen Linearmotorachsen sowie Anlagen für die Elektronik- und Halbleiterindustrie.

Bei der Baureihe LMI-100 stehen zwei Ausgangssignale zur Auswahl: 1Vss mit Signalperioden bis zu

20µm und TTL-Signale mit Auflösungen bis zu 0,125 µm bei einer max. Verfahrgeschwindigkeit von

10 m/s. Das fotolithographisch geätzte Edelstahl-Maßband ist bereits werkseitig mit einer doppelseitigen Klebefolie ausgestattet und wird direkt auf das Maschinenbett dauerhaft geklebt. Diese Ausführung ist unkompliziert zu montieren.

Das Amosin-Messprinzip kombiniert die Robustheit rein induktiver Abtastung mit der hohen Präzision optoelektronischer Gebersysteme. Alle Komponenten des Messsystems sind in Schutzart IP67 ausgeführt. Die einwandfreie Funktion wird durch Verschmutzungen wie z.B. Rauch, Staub oder Öl und Kühlschmiermittel nicht beeinträchtigt. Daher kann auf aufwändige Kapselung oder den Einsatz von Druckluft verzichtet werden, was die Systemkosten niedrig hält.