Minimierte Entwicklungskosten

Einbaufertiges Powerlink-Interface von Deutschmann

05. März 2009

Mit dem Powerlink-Unigate IC bietet Deutschmann einen einbaufertigen All-in-one-Busknoten im 32-DIL-Gehäuse, mit dem Automatisierungshersteller ihre Entwicklungskosten für die Schnittstelle minimieren. Die einbau-fertigen Unigate ICs von Deutschmann entlasten den Microprozessor der Applikation komplett von der busseitigen Kommunikation.

Auf einer Fläche von nur 45 x 25 mm vereinen die Geräte alle notwendigen Komponenten wie Microcontroller, Flash, RAM, Bus-Controller und analoge Bauteile wie beispielsweise Optokoppler. Die zertifizierte Lösung lässt sich entweder Stand-Alone betreiben oder über eine UART-Schnittstelle mit dem Microprozessor des Endgerätes verbinden. Das Protokoll des Endgerätes wird im Unigate IC von einem Script übersetzt, das einfach und ohne spezielle Vorkenntnisse mit dem kostenlosen PC-Tool „Protocol Developer“ konfiguriert werden kann und eine schnelle und direkten Anpassung des ICs an die jeweilige Applikation erlaubt. Firmware-Änderungen des Endgerätes sind nicht erforderlich. Zum Testen des Scripts kann der Anwender eine zweite serielle Schnittstelle des Unigate IC als Debug-Schnittstelle oder zur Diagnoseausgabe nutzen. Neben dem Unigate IC für Powerlink bietet Deutschmann seine Schnittstellen-ICs auch für alle weiteren marktgängigen Feldbusse und Industrial-Ethernet-Systeme an. Da die Unigate ICs unabhängig vom jeweils unterstützen Protokoll über standardisierte, funktionsgleiche Hard- und Softwareschnittstellen verfügen, eignen sie sich ideal für Multi-Protokoll-Lösungen. Der standardisierte Aufbau der Interfaces erfordert vom Hersteller nur eine Integration der Adapterplatine, die mit dem Stecksockel zur Aufnahme der Unigate IC ausgestattet ist, oder die direkte Implementierung des Sockels auf der Geräteplatine.