Mit der richtigen Mischung zum Erfolg

Martin setzt auf Schmolz + Bickenbach Guss

07. September 2012

Müll hat immer Konjunktur – und auch deshalb gewinnt Abfall zunehmend an Bedeutung als Ressource für die Energiegewinnung. Ein Experte auf diesem Gebiet ist die Martin GmbH, die über Erfahrungen beim Bau von technisch anspruchsvollen Abfallverbrennungsanlagen verfügt. Aber auch in diesem Bereich gilt: Der Preisdruck steigt und nur durch eine optimale Beschaffungsstrategie ist es möglich, erfolgreich am Markt zu agieren. Den Partner für diese Aufgabe hat das Unternehmen für seine Horizontalrosttechnologie in der Schmolz + Bickenbach Guss Gruppe gefunden.

Martin wurde 1925 von Josef Martin gegründet und befindet sich heute in der dritten Generation in Familienbesitz. Das mittelständische Unternehmen verfügt über einen Bürostandort an der Münchner Leopoldstraße und beschäftigt insgesamt rund 200 Mitarbeiter.

Das Herzstück einer Abfallverbrennungsanlage ist der Verbrennungsrost, den Martin selbst auslegt und konstruiert – dabei setzt das Unternehmen Rückschub- und Horizontal-Roste ein. Zusammen mit Kooperationspartnern wurden weltweit bereits mehr als 700 Linien zur Verbrennung von Abfällen mit Martin-Rosten ausgestattet. So beispielsweise die thermische Abfallbehandlungsanlage Amsterdam.

Made in Germany oder Beschaffung auf dem internationalen Markt? Vor dieser Frage steht auch Martin – denn Fakt ist, nur wer bei der Beschaffung auf die richtige Mischung setzt, bleibt trotz des steigenden Preisdrucks langfristig konkurrenzfähig. Gemeinsam mit der Schmolz + Bickenbach Guss Gruppe wurde ein Konzept entwickelt, das die Produktion in Deutschland und die internationale Beschaffung optimal miteinander kombiniert. Komplexe und anspruchsvolle Teile werden im Werk in Kohlscheid gefertigt. Verschleißteile mit einfachen Geometrien besorgt der Edelstahlgussexperte für Martin auf dem Weltmarkt – er arbeitet hier mit Gießereien in Asien und der Türkei zusammen.

Auch bei einer internationalen Beschaffung verbleiben die Originalmodelle immer bei der Guss Gruppe – so ist im Falle von Lieferverzögerungen oder bei terminkritischen Teilen eine Express-Fertigung in Deutschland möglich. Aktuell werden ca. 70 Prozent der Bauteile im Werk Kohlscheid produziert und 30 Prozent auf dem Weltmarkt beschafft.

Darüber hinaus ist für Martin das Thema Forschung und Entwicklung ein wichtiger Bestandteil der Arbeit: Dabei steht die Verbesserung und Optimierung bestehender Komponenten und Prozesse im Fokus. Auch hier kooperiert das Unternehmen mit der Guss Gruppe. Es findet ein regelmäßiger Austausch statt – so z.B. in den Bereichen Gießtechnik und Werkstoffentwicklung