Mit Industrie 4.0 auf den Acker

Auf der Hannover Messe 2016 will Dassault Systèmes das Thema Industrie 4.0 in Zusammenarbeit mit Landmaschinenhersteller Claas demonstrieren. Zentraler Nutzen bei diesem Beispiel ist die einheitliche Datenbasis für die Maschinen über alle Standorte hinweg.

07. März 2016

Am Stand von Dassault Systèmes auf der Hannover Messe 2016 sollen Besucher besichtigen, wie mittelständische Unternehmen Industrie 4.0 in die Realität umsetzen können. Als Praxisbeispiel präsentiert sich der bekannte Landmaschinenhersteller Claas. Der verwendet die Software von Dassault für die Vernetzung von Standorten und Disziplinen und als Grundlage für Entwicklung und Produktion der verschiedenen Maschinen. Über die "3D Experience Plattform" greifen die Mitarbeiter von Claas auf sämtliche Produktdaten und ergänzende Informationen zu. Sie nutzen dabei von jedem beliebigen Ort aus ein einheitliches Datenmanagementsystem und arbeiten überall mit den aktuellen Produktdaten.

Die Softwaresuite "3D Experience Plattform" fördert bei Claas nicht nur die standortübergreifende, sondern auch die disziplinübergreifende Zusammenarbeit: Mit der Branchensoftware Single Source for Speed, die Dassault Systèmes speziell für den Maschinen- und Anlagenbau entwickelt hat, können Maschinenbauer, Elektroingenieure und Hydrauliker zeitgleich an den gleichen Entwürfen arbeiten. So lassen sich die elektronischen und hydraulischen Systeme bereits im frühen Entwurfsstadium funktionell anpassen, prüfen und aufeinander abstimmen. Das soll weniger Produktionsfehler und weniger Ausschuss zur Folge haben.