Mit mehr NURBS

Altair bringt das simulationsorientierte Designtool SolidThinking Inspire in Version 2016. Die Verbesserungen zielen hauptsächlich darauf, Topologieoptimierungen konsequent zu nutzen.

30. März 2016

Mit dem neuen Release SolidThinking Inspire 2016 will Altair die wichtigste Stärke dieses Designtools noch besser nutzbar machen - die Topologieoptimierung. Übliche FEM-Software geht vom Modell aus und berechnet dessen Verhalten unter definierten Lasten. Der Modellierer SolidThinking Inspire hingegen verwendet Lasten als Eingabe, um das Modell hinsichtlich der Formgebung so zu verändern, dass es eine gewünschte Belastbarkeit an den Tag legt. Wichtigste Verbesserung der neuen Version ist die Funktion "PolyNURBS". Anwender sollen damit schneller zu fertigbaren Designs gelangen, indem sie die Ergebnisse der Topologieoptimierung mit NURBS-Geometrien umhüllen.

„Unser neues PolyNURBS-Toolset ändert wirklich alles. Es ermöglicht es dem Nutzer, eine Geometrie aus einem Optimierungsergebnis deutlich schneller und einfacher zu erstellen, als mit traditionellen CAD-Systemen”, erklärt Andy Bartels, Program Manager bei SolidThinking. „Das Ergebnis ist ein sehr leistungsstarkes Werkzeug, das nicht nur den Anwendungsbereich von Inspire deutlich erweitert, sondern darüber hinaus auch den Weg zu einer kosteneffektiveren Fertigung ebnet.”

Eine weitere signifikante Erweiterung von SolidThinking Inspire 2016 ist der Ergebnisvergleich. Er zeigt die Ergebnisse von Optimierungsläufen mit unterschiedlichen Eingangsparametern, wobei diese Parameter in einer Tabelle zusammengefasst sind. Der direkte Vergleich soll es erleichtern, sich für ein Design zu entscheiden. Die Software ist erhältlich bei weltweit mehr als 120 Vertriebspartnern und verfügbar über Altairs HyperWorks-Lizenzmodell. Darüber hinaus gibt es Inspire auch als Teil der SolidThinking-Suite, die zusätzlich Evolve 2016 umfasst, und die bereits zu Jahresbeginn veröffentlicht wurde.