Mit Networking Grenzen überschreiten

Der Cluster Mechatronik & Automation ist auf Expansionskurs über die bayerischen Grenzen hinaus, dabei gewinnt die Fortbildung weiter an Bedeutung.

17. Oktober 2013

Auf der Motek 2013 präsentierte der Cluster Mechatronik & Automation zum fünften Mal gemeinsam mit sieben Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen ihr Leistungsspektrum, verbunden mit etlichen Innovationen. Mitgliederzahl und Angebotsspektrum steigen seit der Gründung im Jahr 2005 kontinuierlich an. Derzeit zählt der Cluster Mechatronik & Automation 123 Mitglieder, 89 Partnerunternehmen und organisiert über 70 Fachevents pro Jahr. Dazu kommen zahlreiche Gemeinschaftsveranstaltungen.

Der Trend während der letzten Jahre geht verstärkt zu internationalen Aktivitäten. Auf der Motek war eine japanische Delegation aus der Region Saitama zu Gast, mit der der Cluster seit vielen Jahren in Rahmen einer bilateralen Kooperation zusammenarbeitet.

Ein anderes länderübergreifendes Projekt ist das bayrisch-österreichische Forschungsprojekt „ProdNET – atmende Produktion“. Ziel ist, das Produktions- und Fertigungsmanagement rechtlich selbstständiger Unternehmen in einem grenzüberschreitenden Netzwerkverbund abzubilden. „Damit wird es möglich sein, Aufträge, die die unternehmensinternen Kapazitäten überschreiten, in einem übergreifenden Netzwerk zu planen und abzuwickeln“, so Cluster-Geschäftsführer Heiko Bartschat. „Das führt zu mehr Qualität, Flexibilität und Effizienz in der Produktion und damit besseren Wettbewerbschancen in strukturschwächeren Regionen“.

Gleichzeitig hat der Cluster seit 2012 intensiv das Geschäftsfeld Qualifikation ausgebaut. Zentrale Arbeitsfelder der Mechatronikakademie sind Weiterbildung und Fachkräftesicherung. Im Fokus stehen aktuelle Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft, mechatronisches Projektmanagement, fachübergreifendes Mechatronik-Wissen sowie Methodenwissen und Softskills.

Ergänzt wird das Programm der mechatronikakademie durch die Seminarreihe „Die Potenziale der Mechatronik nutzen“ und individuelle Inhouse-Schulungen. „Übergeordnetes Ziel ist es, unsere Mitglieder bei der Qualifizierung von Fachkräften effizient zu unterstützen“, so Heiko Bartschat. „Damit tragen wir einen weiteren Teil dazu bei, die Wirtschaftskraft des Standorts Bayern zu stärken.“