Mit neuer Energie

Was Kraftwerke sicher macht, kann für überschaubarere Anwendungen nicht ganz verkehrt sein: Esi veröffentlicht Release 2017 von Systus für Verkehrs- und Energietechnik.

24. August 2017

Systus von Esi ist eine multiphysikalische Engineeringsoftware, die in den Bereichen Kraftwerke und Verkehr genutzt wird. Sie umfasst Funktionen für Mechanik, Wärmeübertragung und Elektrotechnik. Unter den Anwendern ist der französische Kraftwerksbetreiber Areva.

Die besonderen Stärken der Software sieht man bei Esi in folgenden Punkten:

• Industriebewährte Software für Berechnungen nach bestimmten Zulassungsvorschriften, zum Beispiel für Druckbehälter

• Zugang zu einer Vielzahl metallischer Werkstoffe

• Eignung für komplexe Simulationen

• Eignung für Kopplung physikalischer Phänomene

• Beschleunigte Strukturanalysen.

Die neue Version bietet Erweiterungen zur Untersuchung von Bruchvorgängen mit Hilfe der neuartigen X-FEM-Methode sowie eine für viele Anwendungen, beispielsweise in der Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt, einsetzbare Topologie-Optimierung.

Systus 2017 liefert zahlreiche Erweiterungen zur Durchführung regulatorischer Analysen einschließlich besserer Lesbarkeit der Ergebnisse. Die Software bietet eine Methode, die helfen soll, Fragen zu Belastungsschwankungen über die Zeit und Änderungen der Hauptspannungsrichtungen zu bewältigen. Zudem können industrielle Hersteller und deren Zulieferer mit der Software Trenn- und Dehnungsbruchanalysen durchführen.

Im Rahmen einer mehr als sechsjährigen Zusammenarbeit mit Areva entwickelte Esi die "Extended Finite-Elemente-Methode" (X-FEM). Sie ermöglicht die Fehleranalyse ohne explizite Modellierung der Risse und reduziert so wesentlich die Aufgabenkomplexität und Bearbeitungszeit. Mit Esis X-FE-Methode wird die Darstellung von Fehlern mit der Level-Set-Methode und spezifischen Ergänzungsfunktionen durchgeführt. Die neueste Version bietet signifikante Effizienzverbesserungen und liefert Ergebnisse, die eine hohe Übereinstimmung zeigen mit herkömmlichen FEM-Analysen mit den dabei notwendigen vernetzen Rissen. Weiterhin berücksichtigt die X-FE-Methode in Systus 2017 nun auch Plastizität, ermöglicht die Vernetzung mit quadratischen Elementen sowie die Berechnung der Energierate unter Anwendung der Theta-Methode.