Mobiler 3D-Scanner für Einsteiger

Mit dem Atos Compact Scan ermöglicht GOM produzierenden Unternehmen einen preisgünstigen Einstieg in die mobile 3D-Messtechnik. Neben der bekannten 5-Megapixel-Variante ist das System ab sofort auch mit einer Auflösung von 12 Megapixeln erhältlich. Zu sehen auf der AMB.

05. September 2018

Der mobile 3D-Scanner Atos Compact Scan von GOM ist die Lösung für die vollflächige Vor-Ort-Digitalisierung von Bauteilen, Werkzeugen und Anlagen im Fertigungsbereich. Das Scanning-System lässt sich inklusive Stativ, Drehtisch und weiterem Zubehör in einem kompakten Koffer verstauen und kann einfach zum Messobjekt transportiert werden. So können Qualitätsdaten direkt in der laufenden Produktion erfasst werden, z. B. an der Fertigungslinie. Die Messung an Ort und Stelle spart nicht nur den Transportaufwand zum Messraum, sondern beschleunigt auch die Fehlererkennung und damit die Optimierung der Fertigungs- und Maschinenparameter.

Der Atos Compact Scan liefert selbst bei störendem Umgebungslicht präzise, rückverfolgbare 3D-Oberfächendaten und erzeugt dank angebundener Auswertesoftware einfach zu interpretierende Geometrieinformationen, u. a. für Soll-Ist-Vergleiche und Form- und Lageanalysen.

Die Erfassung der Oberflächengeometrien erfolgt mithilfe des Streifenprojektionsverfahrens über das Stereokamerasystem des Scanners. Je nach Größe des Messobjekts kann der Anwender über austauschbare Objektive die Größe des Messfeldes verändern und sein System entsprechend der Messaufgabe einrichten. Für Anwendungen, die eine besonders hohe Datendichte erfordern, bietet GOM den Kompaktscanner ab sofort auch mit einer Auflösung von 12 (statt der üblichen 5) Megapixeln an. Die höhere Auflösung sorgt für eine noch detailliertere Darstellung von Oberflächenstrukturen und Prägungen.

Müssen verdeckte Messpunkte erfasst werden, z. B. Bohrungen, tiefe Taschen oder Objektbereiche in beengten Umgebungen, kommt ergänzend der optisch getrackte GOM Taster zum Einsatz. Zudem kann der Atos Compact Scan auch zur Echtzeitmessung von Bewegungen und Abweichungen eingesetzt werden (sogenanntes Live Tracking). Auf diese Weise ist eine gezielte Positionierung von Bauteilen entsprechend der CAD-Daten möglich.

AMB, Halle 3, Stand 7B36