Telematik ist in Zeiten der Digitalisierung ein wichtiges Instrument. Dabei hat sich die TCG-Produktreihe von Sensor-Technik Wiedemann (STW) bereits in vielen Anwendungen bewährt. Jetzt gibt es mit der TCG-4 ein neues Connectivity- und Datamanagementmodul und gleichzeitig ein Upgrade, um den aktuellen technologischen Standard zu erfüllen. STW bezeichnet die Lösung als zukunftssicher für seine Kunden, denn die TCG-4 ist gemäß seiner Strategie »Form, Fit, Function« mit dem Vorgänger TC3G kompatibel und erfordert lediglich einen Austausch des Moduls.

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Ausgestattet mit einem 700-Megahertz-ARM-Prozessor ist die neue TCG-4 wesentlich leistungsstärker und ermöglicht dank der umfangreichen Speicherkapazität von 512 Megabyte RAM und acht Gigabyte Flash eine Datenvorverarbeitung bereits auf dem Modul und somit vor der Übertragung und Weiterverarbeitung durch Cloud-Dienste im Sinne von Edge Computing.

Die TCG-4 beherrscht darüber hinaus M2M-Kommunikation mittels WiFi und Bluetooth sowie die Kommunikation zwischen Maschine und Infrastruktur. Durch die Adaption an moderne Technologien unterstützt die TCG-4 jetzt auch das 4G-Netzwerk. Somit ist die mobile Datenanbindung der Maschine global sichergestellt, das heißt, auch in Regionen, in denen keine 3G/2G-Netze zur Verfügung stehen.

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Durch einen integrierten GNSS-Empfänger besteht zusätzlich die Möglichkeit einer genauen Positionsbestimmung. Der Empfänger unterstützt dabei das GPS-, Glonass- und Beidou-Satellitensystem. Der integrierte Dreiachsen-Bewegungssensor und eine gepufferte Echtzeituhr stehen ebenfalls zur Verfügung und können die Hardware jederzeit aus einem Schlafmodus aufwecken.

Einfach konfigurieren und einbinden

Softwaretechnisch ist die TCG-4 in die machines.x-Welt eingebunden. Diese erlaubt eine einfache Konfiguration und Einbindung von Consumer-Geräten vor Ort, die Verbindung zur STW-Plattform machines.cloud, Remote-Zugriff für Entwicklung und Service und Maschinendatenanalyse zur Implementierung von Predictive-Maintenance-Konzepten.

Die TCG-4 bietet sowohl Flexibilität durch eine Vielzahl von Schnittstellen als auch hohe Stabilität. Das robuste Gehäuse der TCG-Familie hält auch im Einsatz unter rauesten Bedingungen stand. Die äußerst hohe Widerstandsfähigkeit konnte STW nach eigenen Angaben bei der Entwicklung des neuen Moduls wieder unter Beweis stellen.

In Praxistests wurde es sämtlichen Umweltbelastungen ausgesetzt und konnte diesen problemlos standhalten. Nicht nur das Gehäuse, sondern auch die Hardware ist in puncto EMV-Verträglichkeit, Vibrations- und Schockfestigkeit nach allen wichtigen Normen der Kfz-, Landmaschinen- und Baumaschinenindustrie geprüft.

Zudem erleichtert das äußerst zuverlässige Betriebssystem auf Linux-Basis eine einfache und sichere Umsetzung vieler Anwendungen. Die Vielzahl von verschiedenen Schnittstellen machen diese universal einsetzbar und auf nahezu jede Applikation adaptierbar. Die TCG-4 verfügt jetzt über vier CANbus-Schnittstellen, die zur Anbindung an jegliche Art von Fahrzeug dienen, eine USB-Schnittstelle und einen Ethernet-Anschluss. Bei einem Upgrade auf das neue Modul ist dank der Form- und Funktionskompatibilität ein einfacher Austausch des Moduls ausreichend, um den bisherigen Funktionsumfang zu erzielen und diesen um neue Features zu erweitern.

Auf einen Blick

- Die TCG-4 von Sensor-Technik Wiedemann ist in einer europäischen und einer US-Version, jeweils mit internen Antennen oder Anschlüssen für externe Antennen ab sofort in Serie verfügbar.

- Um dem laufenden technologischen Fortschritt standzuhalten, befindet sich die TCG-4 bereits in der nächsten Entwicklungsstufe für weitere Features. IoT-Technologie-Entwicklungen, wie zum Beispiel LoRa, SigFox und WiFi-IEEE802.11s Mesh network werden die M2M-Kommunikation künftig verbessern und auf einen neuen technologischen Stand bringe

- Dazu kommen die Integration des BroadR-Reach-Ethernet-Standards sowie die Unterstützung weiterer analoger und digitaler Schnittstellen.