Modulare Ventilgehäuse

Bürkert bietet multifunktionale Ventillösungen, die Platz und Kosten sparen

26. Juli 2011

Bei modernen Ventillösungen sind neben hoher Druck- und Temperaturbeständigkeit zunehmend kompakte Maße und Flexibilität für die Anpassung an individuelle Anwendungen gefordert. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat der Fluidtechnikspezialist Bürkert ein innovatives, modulares Ventilgehäusekonzept auf Basis der bewährten Ventiltypen 2000 Inox, Element und Classic entwickelt.

Zu den großen Herausforderungen beim fluidischen Verbinden von Ventilen und Sensoren in der Prozessindustrie zählen die Planung und Installation einer einfachen, kostengünstigen und leckagefreien Verrohrung, die möglichst wenig Bauraum benötigt. Mit einem innovativen, modularen Ventilgehäusekonzept bietet Bürkert Anlagenplanern, Rohrleitungsbauern und Installateuren eine Lösung, die eine konventionelle Verrohrung teilweise überflüssig macht.

Mit dem modularen Blocksystem auf Basis des Ventiltyps 2000 INOX lassen sich bei Nennweite DN10 auf kleinstem Raum komplexe Lösungen umsetzen. Die anreihbaren Ventilgehäuse werden bei diesem System über Zugstangen fest miteinander verschraubt. Der Montageaufwand reduziert sich erheblich, konventionelle Rohrverbindungselemente wie z. B. Bögen oder T-Stücke entfallen gänzlich. Durch die Beseitigung potenziell undichter Stellen, einen geringeren Materialeinsatz und minimierten Platzbedarf lässt sich durch Einsatz des Multifunktionsblocks die gesamte Systemleistung spürbar verbessern. Die Blöcke können in Anlagen zentrale Grundfunktionen wie das Verteilen, Sammeln und Mischen sowie die Integration von Sensorik, Filtern und Rückschlagventilen Platz sparend umsetzen.

Bei den modularen Systemlösungen auf Basis der Ventiltypen Element und Classic in DN20 und DN25 werden mehrere Ventilgehäuse durch ein Orbitalschweißverfahren (WIG) zu einem Block zusammengefügt. Die Maße der Grundgehäuse sind so ausgelegt, dass dabei handelsübliche Orbitalschweißzangen eingesetzt werden können. Die so entstehende Ventillösung ist durch die verschweißten Gehäuse extrem robust und kompakt. Die Gehäuse lassen sich mit allen Antrieben aus dem Bürkert-Standardprogramm kombinieren, die wiederrum gemeinsam mit einem Positionsrückmelder oder Positioner verwendet werden können. Darüber hinaus lassen sich auch hier Sensoren für die Messung von Durchfluss, Temperatur oder Druck integrieren.

Zielgruppe für das neue Ventilgehäusekonzept sind OEMs sowie Anlagenbauer und Integratoren, denen für die Lösung fluidischer Funktionen nur ein begrenzter Einbauraum zur Verfügung steht.