Module und Tools in Mechatronik

Forum Mechatronik - Das fünfte Forum Mechatronik im Maschinenbau findet in Herborn bei Rittal statt. Auch den Termin hat der Mechatronische Arbeitskreis der :K festgelegt, den 16. Oktober.

09. August 2007

Das Forum geht in Herborn in die fünfte Runde. »Tools und Methoden zur mechatronischen Modularisierung« lautet der Titel der Veranstaltung bei Rittal im hessischen Herborn am 16. Oktober.

Ohne erhobenen Zeigefinger

Ohne erhobenen Zeigefinger soll auch diesmal über Mechatronik geredet werden. »Denn Mechatronik braucht Netzwerke und keine Propheten! Gefragt ist das Networking des Maschinenbaus. Gesucht ist die Erfahrung, die andere machen und auf dem Forum weitergeben«, sagt Dr. Martin Lang von Rittal, dem Gastgeber der fünften Folge der erfolgreichen Veranstaltungsreihe. Vorträge, die zum Weiterdenken anregen, und die nachhaltige Diskussion, die Fragen beantwortet und Erkenntnisse vertieft, will der Mechatronische Arbeitskreis als Veranstalter bieten. Schließlich zählt das Forum als Wegweiser in Richtung Mechatronik - und das jetzt bereits zum fünften Mal.

Bisher war der Open Space der »Klassiker« auf dem Forum Mechatronik im Maschinenbau. Auf den vorigen vier Foren sind viele Ideen zur Mechatronik entstanden. Mehr als 700 Besucher haben daran aktiv mitgewirkt. Viele Themen wurden diskutiert. »Deshalb muss manches jetzt konkretisiert werden. Auf dem 5. Forum werden die Ideen der vorigen Foren präzisiert und vertieft«, kündigt Dr. Rainer Stetter an. Er ist Geschäftsführer von ITQ und Mitglied des Mechatronischen Arbeitskreises der:K.

Vier Diskussions-Foren

Vier Impulsreferate geben den Anstoß zum tiefen Einstieg in die ausgewählten Themen. Die vier Forengruppen dazu werden von einem erfahrenen Moderator geleitet.

Nutzen Sie die Chance und sprechen Sie in Herborn mit anderen über Ihre Fragen und Erfahrungen zur Mechatronik. Die vier Themen und Referenten am Nachmittag:

1. Modularisierung von Anlagen. Dazu hält Jörg Jaschke, Leiter Entwicklung - Prototyping-Standardisierung - Automatisierung bei Siempelkamp, das Impulsreferat.

2. Vorteile durch Simulation - Jörn Linke ist Bereichsleiter After Market Business bei der Voith Paper GmbH. Er wird in seiner Kurzpräsentation über die Vorab-Inbetriebnahme eines komplexen Rollenschneider-Umbaus mittels Maschinensimulation sprechen.

3. Test und QS mechatronischer Systeme.

4. Seine Erfahrungen mit mechatronischer Konstruktion erläutert Wilhelm Grabbe, der Konstruktionsleiter des hauseigenen Maschinenbaus bei Phoenix Contact.

Klassiker des Vormittags sind auch diesmal die Referate. Den Anfang macht die Frage, was ein Maschinen- oder Anlagenbauer von seinen Zulieferern erwartet. Antworten, was Zulieferer künftig leisten können, geben Dr. Carsten Fräger, Lenze, Dr. Martin Lang, Rittal, und Andreas Schuster, Schunk, Mitglieder des Mechatronischen Arbeitskreises. Sie diskutieren unternehmensübergreifend über neue Konzepte.

Wunsch und Wirklichkeit

Anschließend referiert Dr. Thomas Blum von Wafios über modulare, wiederverwendbare Steuerungssoftware. Chancen und Risiken eines universellen Softwareprogramms zeigt er am Beispiel Draht verarbeitender Maschinen.

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Peter Schäfer

Erschienen in Ausgabe: 05/2007