Moog bietet mehr als Servoventile

Moog, bekannt für langlebige Servoventile, zeigt auf der Automotive Testing Expo seine umfangreichen Lösungen für Testlabore. Dazu gehören elektrische Mehrachsen-Testsysteme (EMATS), ein Test-Controller mit neuen Datenerfassungsmodulen (DAQ) und eine Reihe von hydraulischen, elektrischen und hybriden Aktuatoren.

15. Mai 2019
Moog bietet mehr als Servoventile
Aufgrund der dualen Kraft-/Positionsregelung bleiben die Aktuatoren des elektrischen Testsystems von Moog im Einsatz stabil, durch die entsprechende Vorrichtungen kommt es zu keinen Störungen der Aktuatoren – unabhängig von den Testmethoden, die Laborleiter einsetzen. (Bild: Moog)

Elektrische Mehrachsen-Testsysteme (EMATS) haben sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt, denn Labore wollen weg von der komplexen Infrastruktur, dem höheren Wartungsbedarf und der Leckagegefahr, die hydraulische Testsysteme mit sich bringen. Moog hat seine EMATS mit den Bausteinen entwickelt, die das Unternehmen für die Konstruktion und Fertigung früherer Testsysteme eingesetzt hat. EMATS nutzen leckagefreie, elektrische Aktuatoren mit Servomotoren, die gegenüber ähnlich dimensionierten, langsamer reagierenden hydraulischen Konstruktionen eine verbesserte Antriebsleistung bieten.

»Testingenieure in der Automobilindustrie benötigen Werkzeuge für eine Vielzahl von Ermüdungs- und Festigkeitsprüfungen«, erklärt Craig Lukomski, Solutions Commercialization Manager, Simulation & Test, bei Moog. »Unsere EMATS sind Plug&Play-fähig, benötigen kein Hydrauliköl und verbrauchen nur Energie, wenn ein Labor einen Test durchführt. Sie sind also günstiger und können sauberer betrieben werden als Hydrauliksysteme«.

Der neue Test-Controller von Moog verfügt über zwei vollintegrierte Datenerfassungsmodule (DAQ), mit denen während eines Tests im Labor einige oder mehrere Kanäle erfasst werden können. Diese Module besitzen alle Funktionen für die Konditionierung einer Vielzahl von Transducer-Signalen.

»Der Test-Controller von Moog besitzt Regelkreiskompensatoren für die automatische Änderung von Anweisungssignalen während eines Tests«, ergänzt Lukomski. »Die Abstimmung beim Aufbau wird damit einfacher, und die Tests liefern schneller genaue Ergebnisse«.

Für Teststände ist der Antrieb eine zentrale Komponente, und die Lebensdauer eines Aktuators hängt mit Nutzung und Wartung zusammen. Moog kann mit vier Lösungen die Betriebsdauer von Aktuatoren verlängern und den Wartungsbedarf verringern. Sie richten sich an Laborleiter, die den Betrieb erweitern und neue Teststände erwerben oder vorhandene Ausrüstung überholen.

  • Der hydraulische Servoaktuator von Moog ist die vielseitige Lösung für Ermüdungs- oder Betriebsfestigkeitsprüfungen, zum Beispiel für Radaufhängungen.
  • Die Elektrohydrostatische Pumpeneinheit (EPU) von Moog ist das Herzstück eines elektrischen und hydraulischen Antriebssystems, das – gesteuert von elektrischen Servomotoren – Labore bedarfsgerecht mit Hydraulikleistung versorgt.
  • Der elektromechanische Aktuator (EMA) von Moog ist ein robustes Plug&Play-System, das Lasten bis zu 36.287 kg und Geschwindigkeiten bis zu 41 cm/s generiert.
  • Der lineare Motor von Moog ist ein leistungsfähiger Aktuator, der Eingaben von mehr als 100 Hz liefern kann.

»Wir können Laborleitern zeigen, wie diese Antriebstechnologien nahtlos mit unserem Controller und EMATS zusammenarbeiten«, so Lukomski. »Wenn ein Testlabor Festigkeits- und Ermüdungsprüfungen ausführt und seine Ausrüstung aktualisiert oder erweitert – oder nur vor Veralterung schützt –, hat Moog die Komplettlösung«.

Automotive Testing Expo, 21. bis 23. Mai 2019 in Stuttgart, Stand 1620