MPDV-Tochtergesellschaft in den USA gewinnt an Position

MPDV zählt nun auch in den USA zum Kreis der relevanten Player für Fertigungs-IT und IIoT-Lösungen. Gute Zahlen und die aktive Beteiligung an der IIoT World Tour des Industrial Internet Consortium (IIC) belegen den Zuwachs.

15. März 2018

Das Jahr 2017 war für MPDV USA Inc., die amerikanische Tochtergesellschaft von MPDV, erfolgreich. Eine signifikante Umsatzsteigerung, zahlreiche Neukunden und viele neue Mitarbeiter zur Verstärkung des Teams in Chicago zeigen, dass deer MES-Anbieter mittlerweile auch in den USA eine feste Größe im MES-Markt ist. Dabei akquiriert das amerikanische Team neben internationalen Projekten auch lokale Kunden. Ein breites Feld anstehender Projekte sorgen für eine  positive Zukunftsprognose.

Die Zukunft mitgestalten

Dass die MES-Experten sich in Deutschland aktiv in Fachgremien engagieren, um Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 aktiv mitzugestalten, ist bekannt. Aber auch in den USA beteiligt sich MPDV an Diskussionen zur Standardisierung des Industrial Internet of Things (IIoT). Dazu nahm Dr. Stefan Lölkes, CSO der MPDV USA Inc. an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der IIoT World Tour des Industrial Internet Consortium (IIC) teil – dem amerikanischen Äquivalent zur Plattform Industrie 4.0.

Digitale Zwillinge in der Manufacturing Integration Platform

Während der Podiumsdiskussion um Standards und Architektur wurde unter anderem deutlich, dass es noch immer an globalen Normen fehlt. Insbesondere ein semantisches Informationsmodell ist in keiner der beiden Referenzarchitekturen, IIRA (IIC) und RAMI4.0 (Plattform Industrie 4.0), enthalten. Für den zukünftigen Fertigungsalltag sind solche Modelle allerdings von großer Bedeutung. Die von MPDV vorgeschlagene Manufacturing Integration Platform (MIP) bietet dafür einen geeigneten Lösungsansatz. Sie beheimatet einerseits den Digitalen Zwilling der Produktion. Andererseits bietet sie sogenannten Manufacturing Apps (mApps) einen Lebensraum, um herstellerübergreifend miteinander zu interagieren. So können Anwender von den bedarfsgerechten Funktionen beliebiger mApps profitieren. eit