MSC Marc stärker bei schwierigen Werkstoffen

Elastomere und Composites für nichtlineare FEM-Simulation jetzt leichter modellierbar

29. November 2013

MSC Marc im neuen Release 2013.1 wurde hauptsächlich bei zwei Aspekten verbessert: Zum einen verfügt das FEM-Programm über neue und erweiterte Materialmodelle, um Elastomere und Composites besser berechnen zu können. Zum anderen wurde die Parallelverarbeitung deutlich gesteigert, so dass die Rechenzeiten in der Praxis kürzer ausfallen sollten.

So gibt es drei neue Materialmodelle für anisotrop inkompressible Materialien wie zum Beispiel Gummikeilriemen. Das Verhalten der zugehörigen Objekte lässt sich dadurch besser abbilden. Weitere Verbesserungen betreffen unter anderem Verformung von Elastomeren und die Berechnung der Dämpfungseigenschaften als Funktion der Frequenz bei Verbundwerkstoffen.

Durch erweiterte Parallelisierung nutzt Marc Multi-Core-Prozessoren besser. Auch das Verfahren der Domainzerlegung trägt zur schnelleren Berechnung bei. Nach Angabe von MSC war bei Tests mit einer iterativen Berechnung von Elementen die Rechenzeit fünf- bis achtmal kürzer. Bei Modellen mit über 500.000 Freiheitsgraden auf Multi-Core-Prozessoren fiel die Gesamtrechenzeit viermal kürzer aus. In einem englischsprachigen Video wird das Release ausführlich vorgestellt.