MVK Metall jetzt auch mit ProfiNet Schnittstelle

Baureihe MVK-Metall um digitale I/O-Module mit ProfiNet-Schnittstelle erweitert

18. Juli 2007

Murrelektronik hat seine bewährte Baureihe MVK-Metall um digitale I/O-Module mit ProfiNet-Schnittstelle erweitert und bietet damit eine Weltneuheit. Der in den Modulen integrierte Ethernet-Switch macht die Feldinstallation besonders einfach und übersichtlich. Alle Module unterstützen die automatische Topolo-gieerkennung LLDP. Dies vereinfacht die Erstinbetriebnahme und auch den Service. Durch ihr äußerst robustes Metallgehäuse und der bewährten M12 bzw. 7/8“ Rundsteckeranschlusstechnik in Schutzart IP67 sind die Module auch für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen hinsichtlich Schwing-/Schockbelastung oder auch Schweißfestigkeit geeignet.

Für moderne Maschinen- und Anlageninstallationen stehen die Sicherstellung von Wirtschaftlichkeit und die Integration von Funktionalität im Vordergrund. ProfiNet ist für diese Aufgaben geradezu prädestiniert und ist zusätzlich für zukünftige Anforderungen offen. Murrelektronik hat langjährige Kompetenz in Sachen Dezentralisierung und bietet mit MVK-Metall und ProfiNet innovative Technik für zukunftsweisende Installationstechnik.

Ein oberflächenveredeltes Zinkdruckgussgehäuse aus einem Stück, das vollständig vergossen ist, erfüllt auch die höchsten Ansprüche in rauer Umgebung. Dank der Vibrationsfestigkeit (Schwingung 15g und Schock 60g) ist das robuste Feldbusmodul auch für den Einsatz unter extremsten Bedingungen prädestiniert wie z.B. in der Presstechnik.

Reduzieren von ungeplanten Stillstandszeiten führt zu mehr Wirtschaftlichkeit. Des-halb bietet auch MVK-Metall ProfiNet die Murrelektronik-typische Diagnosefunktion wie steckplatzbezogene Abschaltung im Fehlerfall und Einzelkanaldiagnose. Überlast, Sensorkurzschluss und Kabelbruch wird für jeden Kanal separat überwacht, am Modul mittels LED angezeigt und an die Steuerung gemeldet, ohne dass die Nachbarkanäle beeinflusst werden.

Ergänzend zu einem digitalen Eingangsmodul steht auch ein frei konfigurierbares, d.h. multifunktionales Modul zur Verfügung. Bei diesem kann jeder Kanal individuell als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden und das sowohl für Pin 4 der Buchse als auch für den Pin 2.

Ein besonderes Feature ist die automatische Ersetzbarkeit der digitalen Ein- und Ausgangsmodule durch das multifunktionale Modul. Für den Betreiber ergibt sich der Vorteil nur dieses „Servicemodul“ zu lagern. Im Servicefall wird z.B. das Eingangsmodul durch das Servicemodul getauscht. Beim Neustart wird das „Servicemodul“ durch die Steuerung ohne Softwareanpassung automatisch konfiguriert und verhält sich anschließend wie das ersetzte Modul. Lagerkosten werden gesenkt, Serviceeinsätze vereinfacht.