netLINK Proxy – PROFIBUS zu PROFINET PROXY im Steckerformat

netLINK PROXY integriert jeden beliebigen PROFIBUS-DP-Slave in ein übergeordnetes PROFINET-Netzwerk.

14. Februar 2013

Als Stecker ausgeführt, wird er direkt auf die PROFIBUS-DP-Schnittstelle des DP-Slaves aufgesteckt und über die RJ45-Buchse an das PROFINET-Netzwerk angeschlossen.

PROFINET-seitig verhält sich der netLINK als gewöhnliches IO-Device. Die Prozessdaten des DP-Slaves werden gemäß Richtlinie der PI-Nutzerorganisation als Modul im entsprechenden PROFINET-Slot/-Subslot abgebildet. Die Inbetriebnahme erfolgt über den Ethernet-Port. Entweder über eine direkte Verbindung zum PC, oder - wenn bereits installiert - zur Laufzeit über einen PROFINET-Switch. Konfiguriert wird netLINK PROXY über das FDT/DTM-basierende Planungs-, Konfigurations- und Diagnosewerkzeug SYCON.net.

Der netLINK ist in wenigen Schritten betriebsbereit. Liegt die GSD-Datei des Slaves nicht direkt vor, ermöglicht eine Scannfunktion seine automatische Identifikation am PROFIBUS. Ist seine Konfiguration und seine E/A-Prozessdatenlänge bestimmt, wandelt SYCON.net die Parameter automatisch in eine standardisierte GSDML-Datei. Exportiert lässt sie sich mühelos in jedes PROFINET-Controller-Konfigurationswerkzeug importieren und die PROFINET-Inbetriebnahme des netLINKs durchführen. Versorgt wird der netLINK PROXY über 24 V. Bei seiner Montage wird die Spannung bequem vom DP-Slave abgegriffen und an den COMBICON-Stecker weitergeleitet. Aufgrund des kurzen Übertragungsweges am PROFIBUS entfällt der Einsatz eines Busabschlusswiderstandes.