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Wireshark-Support für openSafety

15. Juli 2011

openSafety ist das erste Protokoll zur sicherheitsgerichteten Datenübertragung, das offiziell durch das führende Netzwerkanalyse-Tool Wireshark unterstützt wird. Wireshark verfügt ab der Version 1.6.0 standardmäßig über einen integrierten openSafety-Dissector, einen Decoder, der der Analyse einzelner openSafety-Frames dient.

Die Open-Source-Software Wireshark zeichnet den Datenverkehr an Netzwerk-knoten auf und kann die Daten in Form einzelner Pakete darstellen, sodass sich deren Inhalt untersuchen und nach Inhalten filtern lässt. „Wir begrüßen es sehr, dass Anwendern von openSafety mit Wireshark jetzt ein sehr leistungsfähiges Analysewerkzeug zur freien Verfügung steht“, sagt Stefan Schönegger, Geschäftsführer der Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG). „Dieser Schritt stärkt die Position von openSafety als erstem einheitlichem Sicherheitsstandard für alle Industrial-Ethernet-Lösungen.“ Als reines Anwendungsprotokoll mit Black-Channel-Prinzip ist openSafety busunabhängig und kann alle Feldbusse oder Industrial-Ethernet-Systeme als Transportprotokolle nutzen. Der aktuelle openSafety-Dissector kann sowohl für openSafety mit Powerlink als auch für openSafety mit Sercos III verwendet werden. Die Wireshark-Unterstützung für weitere openSafety-Lösungen mit Modbus, EtherNet/IP und Profinet befindet sich in Vorbereitung.