Neue Bauform, neue Features

CANopen-Encoder von Posital

21. April 2010

Die mit einer CANopen-Schnittstelle ausgerüsteten optischen Absolutdrehgeber der Serie Optocode von Posital sind ab sofort als überarbeitete Versionen erhältlich. Die neue CA-Baureihe zeichnet sich durch ein verkürztes Gehäuse aus, das nur noch 71 mm misst und somit den Einsatz in Umgebungen mit begrenztem Bauraum erleichtert. In der Standardausführung sind die Drehgeber mit einer bewährten Anschlusshaube mit einem schaltbaren Abschlusswiderstand, einem integrierten T-Koppler, Diagnose-LEDs sowie BCD-Schaltern zur manuellen Einstellung der Baudrate ausgestattet, die wie gewohnt eine benutzerfreundliche Parametrierung ermöglicht. Des Weiteren sind die Drehgeber der CA-Baureihe ebenfalls mit Stecker oder Kabelabgang lieferbar. Diese kostengünstige Anschlusstechnik eignet sich speziell für besonders preissensitive Märkte. Knotennummer und Baudrate (20 kBaud bis 1 MBaud) lassen sich bei diesen Modellen bequem per SDO-Telegramm justieren. Ein integrierter Abschlusswiderstand kann ebenfalls durch ein SDO-Kommando aktiviert werden und dient so zur Terminierung des CAN-Bus.

Zusätzlich zu den bekannten Ausführungen mit Voll- und Steckhohlwelle ist die CA-Baureihe dank des neuen internen Aufbaus nun erstmals auch als Durchgangshohlwellenausführung verfügbar, die eine optimale mechanische Integration ermöglicht. Ein weiteres neues Feature ist der Bootloader, der die Fernwartung erleichtert und es ermöglicht, Software-Updates über den CAN-Bus auszuführen, sowie Geräteprofile zu aktualisieren. Nutzer können die neuen Geräte außerdem auch über LSS-Dienste (Layer Setting Service) parametrieren – dies macht es z.B. möglich, die Adressvergabe nachträglich per Software vorzunehmen. Ein weiteres Software-Add-On ist die Berechnung der Geschwindigkeit und der Beschleunigung in Echtzeit, die in zeitkritischen Applikationen eine Dezentralisierung der Rechenlast ermöglicht und somit die zentrale Steuereinheit entlastet. Die CANopen-Schnittstelle der Drehgeber unterstützt zudem das Netzwerkprotokoll J1939, sodass die Geräte ohne Gateway-Lösungen direkt in mobilen Maschinen wie etwa Nutzfahrzeugen eingesetzt werden können. Über den CAN-Bus lassen sich daneben u. a. die Parameter für Presetwert, Auflösung und Endschalter einstellen und nullspannungssicher im EEPROM ablegen.

Wie alle Optocode-Drehgeber arbeiten auch die neuen CA-Modelle nach dem bewährten optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 16 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein Messbereich von 30 Bit abgedeckt wird. ist. Darüber hinaus sind auch Heavy-Duty-Modelle lieferbar, die durch ein speziell gekapseltes Gehäuse Schutzart IP66/67 erreichen und sich dadurch besonders für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen.