Neue Bremsen für alle Fälle

Kompakte Schwimmsattelbremsen von Hema

24. Februar 2010

Zwei neue Serien von nahezu universell einsetzbaren elektromagnetischen Industrie-Scheibenbremsen hat die Hema Maschinen- und Apparateschutz GmbH aufgelegt. Die extrem kompakten Betriebs-, Halte- und Notstoppbremsen zeichnen sich unter anderem durch einen sehr geringen Energieverbrauch aus. Sie können nicht nur allgemein im Maschinenbau eingesetzt werden, sondern beispielsweise auch im Kranbau, bei Förderanlagen und in der Bergbautechnik sowie bei Anwendungen mit erhöhten Temperaturanforderungen.

Nachdem die ersten Serientypen bereits auf dem Markt sind, werden die Serien HEMS und HEMS-A noch in diesem Jahr zu einer umfangreichen Produktreihe komplettiert und decken dann einen Klemmkraftbereich von 100 N bis 30 kN ab. Die federbetätigten, elektromagnetisch gelüfteten Schwimmsattelbremsen sind wahlweise als aktiv klemmende Versionen (HEMS-A) erhältlich, oder als Sicherheitsbremsen nach dem Fail-Safe-Prinzip (HEMS). Letztere können auch als Notstoppbremsen eingesetzt werden.

Kompakt und vielseitig

Toleranzen der Bremsscheibe werden durch die schwimmende Lagerung der Bremse ausgeglichen. Dies sorgt zusammen mit der zentralen Einleitung der Kraft auf die Bremsklötze für ein vollflächiges Tragbild der Beläge. Das speziell für diese Baureihen entwickelte Magnetsystem ist vollständig in die Konstruktionen der Bremsen integriert und ermöglicht zusammen mit dem verwendeten Ein-Hebel-Bremssystem eine extrem kompakte und leichte Bauweise. Der geringe Stromverbrauch von 6 bis 15 W im Dauerbetrieb sowie der zulässige Temperaturbereich von -40 bis +80 °C sorgen ebenfalls dafür, dass die Bremsen der Produktreihe vielseitig in unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt werden können.