Neue Messe für Werkzeug- und Formenbauer

Die Fachzeitschrift FORM+Werkzeug gehört seit 20 Jahren zum Produktportfolio des Hanser Fachverlags. Nun steigt Hanser ins Messegeschäft ein: Die 1. [wfb]-Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau findet am 13. und 14. Juni 2012 im Messezentrum Augsburg statt. Wir sprachen mit Petra Ziegler, Projektleiterin der Veranstaltung und Ulrich Brosz, Inhaber von Nexxus Veranstaltungen und Partner von Hanser, über das Vorhaben.

14. November 2011

Frau Ziegler, Sie sind die Projektleiterin der [wfb], der neuen Fachmesse für Werkzeug und

Formenbau in Augsburg. Die Messe findet am 13. und 14. Juni 2012 statt. Es gibt bereits

Fachmessen für den Werkzeug- und Formenbau – warum nun eine neue Fachmesse?

Der Werkzeug- und Formenbau ist durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt, die kurze

Wege zu Partnerunternehmen und Kunden dringend benötigen. Dem wollen wir mit unserer Messe konzeptionell Rechnung tragen. Die [wfb] findet nicht irgendwo, sondern mitten im Markt der süddeutschen Werkzeug- und Formenbauer statt. Wir bieten mit der neuen Fachmesse den Unternehmen eine kosten- und zeiteffiziente Möglichkeit, der Branche nun auch in Süddeutschland eine Stimme zu geben. Die eintreffenden Buchungen beweisen, dass das Konzept greift.

Um eine derartige Spezialmesse wie die [wfb] zu etablieren, sind einige Aspekte wichtig. Welche

sind da bezüglich des Formen- und Werkzeugbaus besonders relevant?

Es gibt – wie bei jeder Fachmesse – heutzutage drei wichtige Aspekte: Erstens muss die Messe thematisch stimmig – also spezialisiert und thematisiert sein. Zweitens muss der Standort der Veranstaltung stimmen. Wir müssen mit einer Fachmesse an einen Standort mit dem passenden industriellen Umfeld und Hinterland. Drittens muss die Messe für Aussteller und Besucher attraktiv sein. Hier geht es dann um die Kosten, den Zeitaufwand und das Angebot als Ganzes. Diese drei Aspekte sind auch die tragenden Säulen unseres Messekonzeptes.

Herr Brosz, Sie organisieren die neue Fachmesse. Ihre bisherigen Fachmessen, wie z.B. die - Stamping-Days, Turning-Days, oder auch die MetallMesse Mittelhessen haben immer ins

Schwarze getroffen. Was möchten Sie mit der [wfb]-Messe den Werkzeug- und Formenbauern

vermitteln, und warum sollen diese Technikspezialisten auf diese Messe kommen?

Als Messeveranstalter geht es nicht darum, durch eine Veranstaltung eigene Vorstellungen oder Botschaften zu vermitteln. Das ist nicht die Aufgabe eines Veranstalters. Ein Veranstalter muss in den Markt hinein hören, dessen Tendenz erkennen – und konstruktiv handeln. Die Branche hat uns bereits 2008 deutlich signalisiert, dass man eine weitere Branchenmesse wünscht, die aber geografisch direkt in den deutschen Märkten platziert sein muß. Die größten Märkte – sowohl produzenten- als auch abnehmerseitig – liegen in Süddeutschland und Südwestfalen, deshalb werden wir hier die Messen platzieren. Der Themenkreis der [wfb]-Fachmesse ist maßgeschneidert für die Branche. Die [wfb] wird deshalb einen Magneteffekt auf Aussteller und Besucher ausüben. Die aktuelle Ausstellerliste und auch die bereits vorhandenen Anfragen zeigen bereits, dass wir mit unserem Konzept so falsch nicht liegen können....

Wie setzt sich der Themenkreis der Veranstaltung zusammen?

Die Leitlinien der Messe sind ganz klar die technologischen Themen und Trends entlang der Prozesskette, inklusive aller vor- und nachgelagerten Stufen. Daraus ergibt sich die Aussteller- und Besucherstruktur. Da der Werkzeug- und Formenbau in vielen Facetten auch in andere Branchen hinein reicht, rechnen wir mit Besuchern aus der Kernbranche, sowie aus Randbereichen. Wie sich die Messe tatsächlich entwickelt, werden wir nach der ersten Veranstaltung genauer wissen.

Mehr Informationen unter: www.wfb-messe.de