Neue photoelektrische Analog-Sensoren

Contrinex vervollständigt sein Produktspektrum

28. Oktober 2008

Optische Analog-Sensoren erfassen Positionen von Gegenständen unabhängig von ihrer Farbe oder Oberflächenbeschaffenheit. Das zeichnet diese Technologie aus und macht sie in einer Vielzahl von Applikationen einsetzbar. Der neue photoelektrische Sensor 3130 hat einen Erfassungsbereich von 10 bis 100 mm.

Der Vorteil des Analogsignals besteht in der Abbildung der Entfernung auf eine analoge Ausgangsgröße wie Strom oder Spannung; so kann nicht nur das Vorhandensein, sondern die genaue Position eines Objektes ermittelt werden. Bei einer Schaltfrequenz von 500 Hz steht gleichzeitig ein Stromausgangssignal von 1 bis 5 mA bzw. 4 bis 20 mA zur Verfügung. Anwender sind dadurch im Einsatz dieser Sensoren sehr flexibel. Die neuen Sensoren verfügen über eine sehr hohe Auflösung, weil auf eine Zwischendigitalisierung verzichtet wurde. An der annähernd linearen Kurve aus Entfernung und Signal lässt sich die Qualität des Sensors ablesen. Mit minimalem Aufwand lassen sich so Endpunkte präzise geregelt anfahren und mit einem einzigen Gerät mehrere Schaltpunkte realisieren. Dadurch ist der Betrieb dieser Sensoren wirtschaftlich. Auch der Rundlauf von Wellen kann mit dem 3130 überwacht werden. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Vibrationsüberwachung.

Das robuste Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist vollvergossen, die Linsen sind aus Glas. Damit entspricht das Gerät der Schutzart IP 67. Die Verwendung selbst in rauen Umgebungen wird auch durch den großen Temperaturbereich von -25 °C bis +55 °C ermöglicht. Das Gehäuse ist mit 30 x 30 x 15 mm kompakt und wird mit PVC-Kabel oder mit S8-Steckern angeschlossen. Kurzschluss- und Verpolungsschutz sowie eine Einschaltnormierung sind eingebaut. Contrinex bedient mit der neuen Serie die Anforderung der Kunden, die im optischen Bereich analog messen wollen. Das Unternehmen bietet neben den photoelektrischen auch induktive und Ultraschallsensoren mit Analogausgang an.