Neue PXI-HF-Schaltmodule für Video- und Kommunikationstests

National Instruments verdoppelt Angebot im Bereich HF-Schaltmodule für 50- und 75-Ohm-Anwendungen

29. März 2007

National Instruments hat elf neue HF-Schaltmodule im Angebot und verdoppelt damit sein Produktportfolio im Bereich PXI-HF-Schaltmodule für 50- und 75-Ohm-Anwendungen. Die neuen Module umfassen 4x1-, terminierte 4x1-, zweifache 4x1- und 8x1-Multiplexer sowie vierfache (4) SPDT- und universelle zweifach terminierte SPDT-Konfigurationen. Die sechs neuen 2,5-GHz-Module mit 75 Ohm sind die ersten Schaltmodule von NI für Videoanwendungen mit hohen Frequenzen, wie etwa das Testen von Set-Top-Boxen. Die fünf neuen 2,7-GHz-Module mit 50 Ohm vergrößern das aktuelle Angebot von NI an HF-Modulen auf zehn Geräte für das Routen von Signalen zwischen DC und 26,5 GHz und eignen sich hervorragend, um die Kanalanzahl von HF-Generatoren, wie z. B. dem 2,7-GHz-Vektorsignalgenerator NI PXI-567, oder HF-Analysatoren, wie etwa dem 2,7-GHz-Vektorsignalanalysator NI PXI-5661, zu erweitern.

Alle elf Module bieten eine extrem niedrige Einfügungsdämpfung (weniger als 2,1 dB bei der spezifizierten Bandbreite) und einen hervorragenden Welligkeitsfaktor (weniger als 1,75 bei gegebener Bandbreite), um Leistungsverlust, Spannungsdämpfung und Signalreflektion zu minimieren. Die neuen Module können auch die Schaltvorgänge der Relais zählen, eine Funktion, die nur bei PXI-Modulen von National Instruments zur Verfügung steht. Mithilfe der umfassenden Treibersoftware können alle neuen Schaltmodule NI-SWITCH programmiert werden, so dass sie für grundlegende Relaisoperationen in gängigen Entwicklungsumgebungen wie der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW, LabWindows™/CVI für die Entwicklung in ANSI C und Microsoft Visual Basic/C++ geeignet sind.

Zusätzliche Hilfestellung beim Konfigurieren, Programmieren und Verwalten von Schaltsystemen mit hoher Kanalanzahl bietet die Software NI Switch Executive, eine benutzerfreundliche, intelligente Umgebung zur Verwaltung von Schaltmodulen und zum interaktiven Routen von Signalen. Nach dem Festlegen der Schaltkonfiguration kann diese mittels NI TestStand direkt verwendet werden. Bei NI TestStand handelt es sich um eine sofort einsatzbereite Testmanagementsoftware und eine Architektur, die dafür konzipiert ist, die Automatisierung von Prüf- und Validierungssystemen zu vereinfachen.