Neue Qualitäts-Marinesensoren

Schautz auch bei extremsten Offshore-Einsatzbedingungen

16. Juli 2010

Contrinex hat eine Serie von standardmäßigen induktiven Näherungsschaltern für den maritimen Einsatz vorgestellt, die über ein gegenüber Seewasser und Salzwasser-Gischt undurchdringliches V4A-Edelstahlgehäuse verfügen. Dadurch sind diese Sensoren sogar unter den extremsten Offshore-Einsatzbedingungen vor Korrosion geschützt.

Zusätzlich zu den Gefahren durch die harten Umweltbedingungen werden maritime Anlagen oft in aggressiven Umgebungen angebracht, in denen die mechanischen Bauteile und Steuerungen physikalisch gegen eine Beschädigung durch mechanische Beanspruchungen geschützt werden müssen. Die Sensoren der Marine-Serie 700 von Contrinex werden aus einem einzelnen Edelstahlstück inklusive der aktiven Fläche gefertigt und weisen eine Beständigkeit gegenüber extremen Stoßwirkungen und starken Erschütterungen sowie nahezu jegliche Belastung durch Chemikalien auf. Der Einsatz der patentierten Sensortechnologie namens Condet® schafft einen Erfassungsabstand, der für die jeweilige Größe dem Dreifachen herkömmlicher Sensoren entspricht und über den Temperaturbereich von -25 bis +85 ºC stabil arbeitet.

Ein weiterer Vorteil der einzigartigen Contrinex-Technologie besteht darin, dass der gleiche Erfassungsabstand für Legierungen wie Messing, Aluminium und Bronze wie für Stahl bereitgestellt wird. Hierdurch wird ein praktischer Abstand zu den zu erfassenden Zielen gewährleistet, ohne dass eine präzise Einstellung erforderlich ist, wie sie oftmals bei herkömmlichen Sensoren benötigt wird, um eine zuverlässige Rückmeldung sicherzustellen.

Durch den Einsatz der neuen Technologie werden die Sensoren bis zu 80 bar (M12) versiegelt und ermöglichen so einen Schutz gemäß IP 69K sowie die Fähigkeit, dem Wasserdruck bis zu einer Tiefe von 800 m standzuhalten (600 m / 60 bar bei M18 bzw. 400 m / 40 bar bei M30).

Die neuen Sensoren sind sowohl für Über- als auch Unterwasser-Anwendungen geeignet und ideal für den Einsatz am Greifarm ferngesteuerter Unterwasserfahrzeuge, an Fährenrampen, Kränen und anderen Ausrüstungen von Schiffen jeglicher Art. Auch in Hafenanlagen, Schleusen und Docks und auf Ölplattformen sowie bei allen anderen Anlagen, die einer kontinuierlichen Salzwasser-Gischt ausgesetzt sind, finden sich Einsatzmöglichkeiten. Die Sensoren sind in den Größen M12, M18 und M30, als Einbaugerät und in nicht eingebauten Formaten mit eingebauter LED sowie Kurzschluss-, Verpolungs- und Überlastschutz lieferbar.