Neue Sicherheitszuhaltung AZM 200 von Schmersal

Vereinfachte Anschaltung, verbesserte Anzeige, optimierte Diagnose

07. November 2007

Mit dem AZM 200 hat Schmersal eine Sicherheitszuhaltung entwickelt, die sich schon vom ersten optischen Eindruck her von konventionellen Zuhaltungen unterscheidet und in der betrieblichen Praxis erhebliche Vorteile bietet: Die Verriegelungseinheit ist zusammen mit einem ergonomischen Türgriff in eine montage-freundliche Baueinheit integriert. Die Stellungsüberwachung der Schutztür erfolgt nicht über einen elektromechanischen Sicherheitsschalter, sondern berührungslos über einen Sicherheitssensor der CSS-Baureihe, der großen Schutztürversatz toleriert.

Das neuartige Sensorprinzip schafft die Voraussetzung dafür, dass mehrere AZM 200 in Reihe geschaltet und über ein gemeinsames Sicherheitsrelais ausgewertet werden können - auch zusammen mit anderen Sicherheits-Schaltgeräten, die die CSS-Technologie nutzen.

In der bisher verfügbaren Ausführung des AZM 200 zeigen eine LED sowie ein Signalausgang, ob die Schutztür geschlossen ist. Eine neue Version, die Schmersal jetzt präsentiert, zeigt darüber hinaus an, ob die Tür auch verriegelt ist. Wenn mehrere Geräte in Reihe geschaltet sind, kann der Anwender zudem erkennen, welche der Türen jeweils geschlossen und! oder verriegelt ist.

Eine weitere neue Version des AZM 200, die speziell für den Einsatz an einzelnen Schutztüren, d.h. ohne Reihenschaltung, entwickelt wurde, bietet einen zusätzlichen Diagnoseausgang, der nicht nur anzeigt, ob die Tür geschlossen bzw. verriegelt ist. Der Ausgang registriert auch, dass Fehler erkannt wurden, und zeigt das entsprechend an.

Damit sind die Anzeige- und Diagnosemöglichkeiten deutlich erweitert worden. Anwender, denen das noch nicht genug ist, können das serielle Diagnose-Gateway nutzen, das Schmersal für den AZM 200 sowie für Sicherheitssensoren (CSS 180, CSS 34) und Sicherheitsschalter (AZ 200) der neuen Generation entwickelt hat: Über dieses Gateway werden die diagnoserelevanten Informationen der angeschlossenen Sicherheits-Schaltgeräte gesammelt und an die SPS weitergeleitet. Für Anwender, die die Sicherheits-Schaitgeräte an der Maschine über einen Standard-Sicherheitsbus anschalten möchten, gibt es jetzt ebenfalls die dafür geeigneten Varianten des AZM 200: Auch Ausführungen mit integrierter AS-Interface Safety at Work (AS-i SaW)-Schnittstelle gehören zu den Neuheiten, die die Schmersal Gruppe auf der SPS/IPC/DRIVES vorstellt.