Neue Software-Version für Direktschnittstellen zu CAD-Systemen

Core Technologie (CT) präsentiert die neue Version des 3D Kernel IO Software Developer Kit (SDK) mit Step AP 242 Extended Schnittstellen.

28. März 2019
Neue Software-Version für Direktschnittstellen zu CAD-Systemen
Mit der neuesten Version des 3D Kernel IO Software Developer Kit (SDK) bietet Core Technologie jetzt auch Step AP 242 Extended Schnittstellen für Software-Hersteller an. ( Bild: Core Technologies)

Neben den konventionellen Systemen wie Catia V5 und V6, NX, Solidworks, Creo, Inventor und JT verfügt das neue Tool ab sofort über eine Step AP 242 Extended Schnittstelle, die alle 3D-Master relevanten Informationen verfügbar macht.

Technisch übernimmt das SDK laut Anbieter eine Vorreiterrolle, da das Tool mit den Healing-Funktionen, das heißt einer automatischen Datenkorrektur, für eine bestmögliche Qualität der Daten im Zielsystem sorgt und durch das Feature Reading alle Informationen zur Konstruktionshistorie sowie die 3D-Bemaßungen und Attributinformationen verfügbar macht. Für viele Softwarehersteller, deren Prozesse auf CAD-Konstruktionsdaten aufsetzen, bietet das SDK einen echten Mehrwert für integrierte Prozesse im Kontext von Industrie 4.0.

Zwei Lösungen, ein Ziel

Neben den Direktschnittstellen sind weitere Funktionen des Tools hilfreich wie die Tesselierung, der Slicer oder ein Modell-Vergleich sowie weitere Module, die direkt in die Software von anderen Systemanbietern integriert werden können. Die auf C++ Klassen basierende Lösung muss nur einmal integriert werden, um die Funktionen von 3D Kernel IO für Assemblies und Parts aller verfügbaren Formate zu nutzen. Eine Zusatz-Option ermöglicht es, über die API die Parametrik des Quellsystems direkt aus den CAD-Nativdaten einzulesen.

Global Player im Visier

»Betrachtet man die Visionen und Pläne von Technologieunternehmen, wird der Entwicklungsprozess der Zukunft noch stärker durch den Einsatz von Virtual Reality und Simulationsmethoden geprägt, die auf den 3D-Nativmodellen der führenden CAD-Systemen basieren«, erläutert CT-Geschäftsführer Armin Brüning und ist sich sicher: »Da dieser Prozess in der Regel mit den verschiedensten Spezialsystemen durchgeführt wird, ist eine optimale Interoperabilität für Hersteller dieser CAX Systeme in Zukunft noch wichtiger als heute.«

Die CT Kernel IO wird unter anderem in Form einer Jahres-Flatrate angeboten und kann so vom lizenzierten Systemanbieter unkompliziert weiter vermarktet werden. Da CT sowohl eine Endkunden- als auch die OEM-Lösung anbietet, ist bei diesem Geschäftsmodell die Synergie in Sachen Schnittstellenpflege, Updates sowie Erfahrungswerte des Schnittstellenspezialisten mit den verschiedensten CAD-Formaten und Anwendungen von großem Vorteil.