Neue Technologie in bekanntem Gehäuse

Modernste Sicherheitssensorik als Alternative zur Elektromechanik

22. Februar 2010

Vom Sicherheitsschalter AZ 16 hat die Schmersal Gruppe bereits mehrere Millionen Exemplare produziert, und die Nachfrage ist noch immer sehr groß. Nun stellt das Unternehmen auf der Hannover Messe (Halle 9, Stand D 35) einen neuen Sicherheitssensor vor, der vielen Anwendern den Umstieg von der elektromechanischen zur berührungslos wirkenden Schutztürüberwachung erleichtern wird. Denn der CSS 16 ist zwar mit neuester Sicherheitssensorik ausgestattet, seine Grundmaße sind aber identisch mit denen des AZ 16 - mit dem entscheidenden Unterschied, dass bei den CSS-Geräten ein kompaktes Target den mechanischen Betätiger ersetzt.

Die von Schmersal entwickelte, patentierte CSS-Technologie der bidirektionalen Kommunikation von Sensor und Target bietet entscheidende Vorteile. Zunächst erlaubt das „Coded Safety Sensor“ (CSS)-Prinzip einen hohen Schaltabstand. Die Sensoren können versetzt angefahren werden, und es wird eine Frühwarnung beim Einsetzen des Hysteresebereichs ausgegeben. Somit wird der Anwender frühzeitig z. B. auf Schutztürversatz hingewiesen und kann die Tür rechtzeitig justieren. Zudem gewährleistet das Wirkprinzip ein hohes Maß an Störsicherheit und Manipulationsschutz.

Ein weiterer Vorteil der CSS-Technologie besteht darin, dass sich eigenüberwachte Reihenschaltungen in Kategorie 4/ PL e nach EN 13849-1 von - je nach Baureihe - bis zu 31 Geräten aufbauen lassen. Vielfältige Anschlussvarianten sowie umfangreiches Verdrahtungszubehör erlauben elegante Verbindungslösungen in Schutzart IP 67 an der Maschine, ohne dass das Sicherheitsniveau beeinträchtigt wird. Der Maschinenbauer benötigt also nicht mehr für jedes Sicherheits-Schaltgerät einen separaten Sicherheitsbaustein: Das spart Kosten.

Zudem liefert die CSS-Technologie zusätzliche Informationen, die sich z. B. für die Diagnose verwenden lassen: Das erhöht die Verfügbarkeit. Für die Sammlung, Weiterleitung und Auswertung der diagnoserelevanten Signale steht aktuell eine neue Gateway-Generation mit Schnittstellen für verschiedene Feldbus-Systeme zur Verfügung.