Neue Version der Extreme 1000-Serie

Profibus-Drehgeber für extreme Bedingungen

15. Dezember 2010

Zum ersten Mal lassen sich in extrem anspruchsvollen industriellen Umgebungen Absolutdrehgeber mit Profibus-Schnittstelle einsetzen. Leine & Linde bringt eine neue Version seiner Extreme 1000-Serie heraus, deren Absolutdrehgeber jetzt auch mit integrierter Profibus-Kompatibilität angeboten werden.

„Unsere Extreme 1000-Serie wurde entwickelt, um den besonders hohen Anforderungen der Stahl- und Bergbauindustrie gerecht zu werden. Hier werden extrem robuste und leistungsstarke Drehgeber benötigt!“ erklärt Tobias Lindh, Produktmanager bei Leine & Linde.

„Die Serie besitzt ein extrem stabiles Gehäuse. Dank der großzügig dimensionierten Lager bietet das Produkt bei Anwendungen mit starken mechanischen Kräften, Vibrationen und Erschütterungen eine unübertroffene Standfestigkeit. Ganz neu bei den Absolutdrehgeber-Modellen der Extreme 1000-Serie ist, dass sie nicht nur serielle Kommunikationsschnittstellen wie SSI und EnDat unterstützen, sondern auch mit Profibus voll funktionsfähig sind. Die Feldbus-Schnittstelle Profibus kommt in der Industrie weltweit am häufigsten zum Einsatz.“

Arbeiten mit Positions- und Geschwindigkeitsdaten

In Sensoren wird Profibus zum Übertragen von Positions- und Geschwindigkeitsdaten an übergeordnete Steuerungsgeräte verwendet. Die Drehgeber der neuen Extreme 1000- Serie wurden entwickelt, um den extremen Anforderungen der Stahlindustrie gerecht zu werden, sie eignen sich jedoch auch ausgezeichnet für Anwendungen auf Kränen oder Baggern. Im Allgemeinen ist die Serie ideal für anspruchsvolle Umgebungen mit hohen Anforderungen an mechanische Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer, in denen zusätzlich auch oft die Gefahr einer nachlässigen Handhabung besteht.

Reduzierte Kosten und einfachere Installation

Abgesehen von den allgemeinen Vorteilen von Profibus, wie Diagnosefunktionen und der Übertragung in Echtzeit mit DPV2, ermöglicht die integrierte Profibus-Schnittstelle auch eine wesentlich leichtere Inbetriebnahme.

„Je nach Bustopologie und Verbindung aller Kabel in der Anwendung können wir mithilfe unserer integrierten Lösung erreichen, dass die Anzahl Kabel reduziert wird. Jeder weiß, dass lange Kabel nicht nur das Störungsrisiko erhöhen, sondern auch einen enormen Kostenpunkt darstellen. Anhand einer Optimierung der Kabelführung und mit der Entscheidung für diese integrierte Drehgeberlösung können unsere Kunden ihre Kosten niedrig halten”, fasst Tobias Lindh abschließend zusammen.