Neue Versionen von Patran und MSC Fatigue

CAD CAM Szene

Simulation

16. Februar 2012

Die Versionen 2012 von Patran und MSC Fatigue bieten verbesserte Funktionen für Modellierung sowie nicht lineare Simulationen und die Berechnung von Versagenskriterien. Zudem wurden die Funktionen für die Lebensdauerprognose von Produkten optimiert. Die neue Struktur des für Windows und Linux verfügbaren Modellbrowsers von Patran 2012 bietet eine effizientere Menünavigation.

Datenbankentitäten lassen sich über die Modellstruktur visualisieren, aufrufen und bearbeiten. Im Bereich nicht lineare Berechnungen und Untersuchung von Versagenskriterien bietet Patran nun die Erzeugung von Kohäsivmodellen, die virtuelle Rissausbreitung zur Fehleranalyse sowie eine umfassendere Unterstützung von Kontakten, beispielsweise die Erkennung von Kantenkontakten, verbesserte Kontakttabellen und neue nicht lineare Elemente.

Kohäsionsmodelle dienen der Simulation von Delaminierungen oder Rissausbreitungen und insbesondere der Fehleranalyse im Zusammenhang mit Verbundstoffen. Der bisher in Marc und MSC Nastran verwendete Segment-to-Segment-Kontakt wurde nun auch in Patran implementiert, ebenso wie die neuen Formulierungen für 1D-, 2D- und 3D-Elemente. Damit erhalten Ingenieure bessere Werkzeuge und Optionen für die präzise Analyse von nicht linearen Modellen.

Mit der Einführung des neuen Solvers von MSC Fatigue 2012 wurde die Berechnung von Haltbarkeit und Betriebsfestigkeit vereinfacht. MSC Fatigue berechnet die Lebensdauer von Produkten auf Basis von Spannungs- oder Dehnungsergebnissen von FE-Modellen, Wechsellasten und Materialeigenschaften.

Mit Hilfe der neuen Funktion »MSC Fatigue Shaker« lässt sich die Lebensdauer von Komponenten berechnen, die einer aus einer einzelnen Quelle stammenden willkürlichen Schwingung ausgesetzt sind.

MSC Fatigue 2012 beinhaltet zudem ein neues Modul für Nahtschweißverbindungen, das auf struktureller Spannung aufbaut und die gängigen Klassifizierungsstandards (z.B. BS 5400 und BS 7608) zur Entwicklung von Schweißverbindungen mit langer Haltbarkeit erfüllt. Zusätzlich lassen sich mit »MSC Fatigue 2012 Spot Weld« Punktschweißverbindungen überprüfen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2012