Neue Zuken-Software verbessert die Produktplanung & logisches Design

Neue Version beschleunigt und rationalisiert Produktplanung

13. Juni 2013

System Planner beinhaltet neue Funktionen, mit denen Produktentwickler das Gesamtkonzept, die Signalqualität und die 3D-Platzbeschränkungen untersuchen können. Design Gateway wurde hinsichtlich Hierarchie und Design Rule Checking optimiert und unterstützt nun das ISCF-Format für die Design-Prüfung von Intel. Neben diesen Verbesserungen der Version CR-8000 2013 helfen weitere Funktionen den unter hohem Zeitdruck arbeitenden Design-Teams dabei, die Zahl der Iterationen zu reduzieren und Produkte schneller auf den Markt zu bringen.

Durch die Integration von SI-Analysen für mehrere Leiterplatten in System Planner hat Zuken den Design-Workflow für den praxisnahen Entwicklungsprozess vereinfacht. Somit können Entwickler das Verhalten und die Signalqualität von Netzen auf Systemebene bereits in frühen Phasen der Design-Planung untersuchen. Diese Funktion vereinfacht zudem „Was-wäre-wenn“-Analysen zur frühzeitigen Optimierung der Verbindungstopologie bzw. geeigneter Abschlussnetzwerke. Außerdem können Entwickler durch den Import von präzisen 3D Gehäuse- und Bauteilmodellen, Boardkonturen ableiten, Bauteil-Kollisionen erkennen und mechanische Constraints für das Multiboard-Floorplanning automatisch generieren.

Diese wiederverwendeten Design-Daten können anschließend direkt nach Design Gateway (logisches Design) bzw. Design Force (physikalisches Design) in den detaillierten Design-Workflow übergeben werden. Eine Bibliothek mit vordefinierten Templates (Definitionen) für die logische, physikalische und parametrische Planung bietet eine verbesserte Unterstützung für Versorgungssignale.

Der Circuit Advisor, eine Zusatzmodul von Design Gateway, ist Teil der Schaltplan-Entwicklungsumgebung und beinhaltet neue Design Rule Checks zur Unterstützung des Multiboard-Designs für physikalische Stecker-Diskrepanzen, E/A-Prüfungen zur Sicherstellung korrekter Leiterplattenverbindungen wie z.B. Steckerbelegung und Prüfungen auf doppelte Referenzen im gesamten System. Eine vereinfachte Netzklassifizierung und Constraint-Definition ermöglicht den Anwendern die einfache Definition komplexer Abstandsanforderungen für Highspeed-Schnittstellen wie PCI Express und DDR2/3/4.

Des Weiteren wird auch das neue ISCF-Format unterstützt. Es erlaubt Anwendern ihre Schaltpläne an Intel zu Prüfzwecken zu senden, um sicherzustellen, dass die verwendeten Intel-Chipsätze korrekt gemäß den Spezifikationen implementiert wurden.

Weitere Informationen über die Entwicklungslösungen von Zuken erhalten Sie unter www.zuken.com/engineering-solutions