Neuer Ansatz für PLM unter SAP S/4 HANA

PLM-Hersteller Procad verbessert die bestehende Integration der PLM-Software Profile in die SAP-Welt und macht sie fit für die neue Hana-basierte Produktgeneration.

22. November 2019

SAP-Anwenderunternehmen mit hohem Engineering-Anteil haben besondere Ansprüche an das Thema Product Lifecycle Management und ein PLM-System. Sie benötigen eine geeignete PLM-Strategie für die neue SAP S/4 Hana-Welt. Procad hat die Integration seiner PLM-Plattform Profile deshalb so verbessert, dass Engineering-Unternehmen damit auf die bevorstehende S/4 Hana-Migration vorbereitet sind.

Technische Unternehmen, die gleichzeitig den CAD-Desktop und SAP PLM verwenden, haben unter Umständen demnächst ein Problem: Die bisherige PLM-Komponente CAD-Desktop (CDESK) wird nur noch vom aktuellen SAP ERP unterstützt und bis 2025 abgelöst. Mit SAP S/4 Hana steht sie nicht mehr zur Verfügung. Da der Umstieg auf die neue Produktgeneration allen SAP-Anwenderunternehmen bevorsteht, sollten sie schon jetzt grundsätzlich über eine Neuausrichtung ihrer PLM-Strategie nachdenken. Ein System für die Warenwirtschaft und eines für das Management der Produktentstehung über den gesamten Lifecycle sind zwei verschiedene Dinge und sollten es in Zukunft auch bleiben.

Als PLM-Plattformspezialist weiß Procad, worauf es bei einer PLM-Plattform im SAP-Umfeld ankommt und weshalb ein dediziertes PLM integriert in SAP gewählt werden sollte. Wer hier auf Profile setzt, erhält zudem zugleich integriert ein DMStec. Denn PLM ohne die Verknüpfung aller produktrelevanten Informationen (inklusive solche aus Dokumenten) funktioniert nicht. Bei einem Umstieg von CDESK auf Profile muss man später bei der Migration nach S/4 HANA lediglich noch den Integrationsschalter umlegen.