Neues Innenleben

CANopen-Absolutdrehgeber von Posital

20. Oktober 2009

Die mit einer CANopen-Schnittstelle ausgerüsteten optischen Absolutdrehgeber der Serie Optocode von Posital sind ab sofort als überarbeitete Versionen erhältlich. Eine neue Eigenschaft ist das verkürzte Gehäuse der CA-Baureihe, das nur noch 71 mm misst und somit den Einsatz in Umgebungen mit begrenztem Bauraum erleichtert. Ein weiteres neues Feature ist der Bootloader, der die Fernwartung erleichtert und es ermöglicht, Software-Updates über den CAN-Bus auszuführen, sowie Geräteprofile zu aktualisieren. Nutzer können die neuen Geräte außerdem auch über LSS-Dienste (Layer Setting Service) parametrieren – dies macht es z.B. möglich, die Adressvergabe nachträglich per Software vorzunehmen. Ein weiteres Software-Add-On ist die Berechnung der Geschwindigkeit und der Beschleunigung in Echtzeit, die in zeitkritischen Applikationen eine Dezentralisierung der Rechenlast ermöglicht und somit die zentrale Steuereinheit entlastet. Die CANopen-Schnittstelle der Drehgeber unterstützt zudem das Netzwerkprotokoll J1939, sodass die Geräte ohne Gateway-Lösungen direkt in mobilen Maschinen wie etwa Nutzfahrzeugen eingesetzt werden können. Knotennummer und Baudrate (20 kBaud bis 1 MBaud) lassen sich bei allen Modellen bequem per SDO-Telegramm justieren. Über den CAN-Bus lassen sich daneben u. a. die Parameter für Preset-Wert, Auflösung und Endschalter einstellen und nullspannungssicher im Eeprom ablegen.

Wie alle Optocode-Drehgeber arbeiten auch die neuen CA-Modelle nach dem bewährten optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 16 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein Messbereich von 30 Bit abgedeckt wird. Zusätzlich zu den bekannten Ausführungen mit Voll- und Steckhohlwelle ist die CA-Baureihe als Durchgangshohlwellenausführung verfügbar, die eine optimale mechanische Integration ermöglicht. Weiterhin besteht die Möglichkeit der benutzerfreundlichen Parametrierung mit Hilfe der optionalen Anschlusshaube, die mit einem schaltbaren Abschlusswiderstand, einem integrierten T-Koppler, BCD-Schaltern zur manuellen Einstellung der Baudrate sowie Diagnose-LEDs ausgestattet ist. Darüber hinaus sind auch Heavy-Duty-Modelle lieferbar, die durch ein speziell gekapseltes Gehäuse Schutzart IP66/67 erreichen und sich dadurch besonders für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen.