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Auf der Leipziger Metallbearbeitungsmesse Leipzig im März demonstriert Cadfem das neue Release 18 von Ansys. Zu sehen sind insbesondere umfangreiche Weiterentwicklungen bei Ansys AIM, außerdem Ansys-Neuerungen bei Systemsimulation, additiver Fertigung und anderen Aspekten.

20. Februar 2017

Auf der Intec  am 7. bis 10. März in Leipzig stellt der Simulationsspezialist Cadfem aus, vertreten durch seine Geschäftsstellen Chemnitz und Berlin. Schwerpunkt des Messeauftritts ist die ganz neue Version 18 von Ansys 18 AIM, mit der numerische Simulation für jeden Ingenieur anwendbar werden soll. Für Ansys AIM sind einerseits neue, ingenieurgerechte Randbedingungen verfügbar, beispielsweise zur Modellierung von Schrauben in der Mechanik oder von Lüftern in der Strömungsanalyse. Andererseits wurden auch die Möglichkeiten zum Datenaustausch innerhalb der Ansys-Produktfamilie erweitert. So lassen sich jetzt zum Beispiel Modelle aus Ansys AIM an Ansys Fluent übergeben.

Für die Strukturmechanik steht nun Topologieoptimierung im vorgegebenen Bauraum als vorbereiteter Arbeitsablauf zur Verfügung. Die Topologieoptimierung liefert nicht nur einen Designvorschlag, sondern verarbeitet diesen auch durchgängig bis zur Verifikation. Cadfem beteiligt sich auch am Technologieforum Additive Fertigung und ist dort mit einem Vortrag am 8. März vertreten. Zu den weiteren Neuerungen zählen der Export von 3D-Ergebnissen zur verbesserten Kommunikation mit Projektpartnern, die Nutzung von Ansys Fatigue für Vibrationslastfälle sowie der modulare Modellaufbau auf Basis von Unterbaugruppen in Form von FEM-Modellen.

Die immer stärkere Verzahnung von Mechanik mit Elektronik und Software steigert auch im Maschinenbau die Komplexität der Produktentwicklung. Ansys soll dem gerecht werden durch Erweiterungen bei der Systemsimulation. Beispielsweise verbessert die neue Softwareversion die Nutzung von Modelica-Komponenten. Diese können nun direkt innerhalb von Ansys Simplorer aufgebaut werden. Die Durchgängigkeit von Ansys Scade Architect  zu Ansys Simplorer ermöglicht durchgängige Nutzung von Modellen vom Anforderungsmanagement bis hin zur Entwicklung von Systemkomponenten.