Neuheiten zur Motek

Keyence nutzt die Plattform um eine Vielzahl an Neuheiten und bewährten Produkten zu präsentieren

10. August 2007

Die neuen 2D-/3D-Laserscan-Farbmikroskope des Unternehmens Keyence, Neu-Isenburg, kombinieren den Komfort eines herkömmlichen optischen Mikroskops mit den Vorzügen eines Rasterelektronenmikroskops und den Analysefunktionen eines Oberflächen-/Rauheitsmessgeräts. Das Topmodell VK-9700 bietet eine maximale Auflösung von 0,001 µm (= 1 Nanometer; entspricht etwa einer Strecke von vier benachbarten Metallatomen) und Vergrößerungen bis 18.000x. Das Modell VK-8700 weist eine Messauflösung von 0,01 µm und Vergrößerungen bis 12.000x auf. Damit lassen sich Metallgefüge und Werkstofffehler wie Poren, Mikrolunker, Gasblasen, Risse, Seigerungen ebenso analysieren wie Feinstpartikelmessungen (Nanotechnologie) vornehmen oder Halbleiterstrukturen visualisieren.

Das Objekt wird einfach auf den Objekttisch gelegt, der Startknopf gedrückt und schon ist das gewünschte Ergebnis vorhanden. Die Objekte müssen also nicht erst bedampft, zerschnitten oder sonst wie vorbereitet werden. Die räumliche Darstellung mit großer Tiefenschärfe ist vergleichbar mit denen mittels REMs, da ein kurzwelliger, violetter Laserstrahl eingesetzt wird. Die hochauflösenden Bilder in Echtfarben sind mit denen eines herkömmlichen optischen Mikroskops vergleichbar, während die Messgenauigkeit dank der maximalen Auflösung von 0,001 µm selbst die hochempfindlicher Oberflächen-/ Rauheitsmessgeräte weit übertrifft. Zudem findet eine berührungslose 2D-/3D-Messung statt, so dass das zu messende Objekt nicht beeinträchtigt wird.

Das Unternehmen Keyence hat seine Bildverarbeitungssysteme vom Typ CV-3000 um die einzigartige OCR-Messfunktion erweitert. Damit sind nicht nur blitzschnelle, 100prozentige Qualitätskontrollen von kleinen und/oder großformatigen Produkten (inkl. Multiinspektion mit bis zu 4 Kameras) sondern auch von sehr komplexen Zeichenketten möglich.

OCR ist bekanntlich die Abkürzung für Optical Character Recognition, zu deutsch “Optische Zeichenerkennung”. Die Zeichenerkennung erfolgt durch den Abgleich mit vorhandenen Musterbildern aus einer Bibliotheksdatenbank. Mittels dieser Funktion können selbst solche aufgedruckten Zeichenketten gelesen werden, die sich voneinander unterscheiden, wie z.B. fortlaufende Seriennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD).

Die Laser-Wegmesssensoren LJ-G des Unternehmens Keyence, Neu-Isenburg, messen berührungslos, genau und schnell das Oberflächenprofil von Objekten in der X- und Z-Richtung. 3 Modelle mit Messbereichen von 30 (+/- 10) mm bis 200 (+/- 48) mm sind lieferbar.

Die Wiederholgenauigkeit des Modells LJ-G030 liegt bei 1 µm in der Höhe (Z-Achse) und 5 µm in der Breite (X-Achse). Typ LJ-G200 mit 200 mm großem Messabstand weist Wiederholgenauigkeiten von 2 µm (Z) und 20 µm (X) auf.

Dank des hochpräzisen Objektivs sowie des E3-CMOS-Bildsensors besitzen die LJ-G-Laser-Wegmesssensoren einen 300 mal größeren Dynamikbereich als herkömmliche Typen. Die minimale Abtastzeit beträgt nur 3,8 ms und das bei einer Genauigkeit von +/- 0,1 % v.E.. Die Messobjekte können daher selbst an sehr schnellen Fertigungslinien genau vermessen bzw. kontrolliert werden.

Die neuen Sicherheits-Lichtvorhänge SL-CHM von Keyence wiederum sind extrem belastbar, da sie durch ein stabiles Aluprofil optimal geschützt sind. Sie weisen ebenfalls keine Totzonen auf. Eine randlose sowie Stoß-an-Stoß- Montage ohne Abdeckbleche etc. ist daher möglich. Sie lassen sich sehr flexibel programmieren, denn diverse Ausblendungs- und Deaktivierfunktionen sind bereits integriert. Es gibt 18 Modelle mit 12 bis 96 Strahlachsen; maximale Lichtstrahlbreite ist 9 m; maximale Höhe: 1,9 m. Bis zu 4 SL-CHM sind mittels des eigenen Bussystems problemlos kaskadierbar. Umfangreiches Zubehör ist erhältlich.

Das Unternehmen KEYENCE Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, stellt seine Produkte auf der MOTEK 2007 in Stuttgart in Halle 9 Stand9615 aus.