Noax-IPCs mit zwei Ethernet-Schnittstellen

Mehr Redundanz, Sicherheit und Highspeed

05. April 2011

Noax-Industrie-PCs der jüngsten Generation wurden mit leistungsfähigen Komponenten auf dem neuesten Stand der Technik bestückt. So verfügen sie unter anderem über ein neues Motherboard mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Die beiden Schnittstellen ermöglichen sichere Unternehmensnetze, redundante Datenübertragung und schnellere Kommunikation.

Ausfallsicherheit der Anlagen – gerade produzierende Betriebe müssen sich auf das sichere Funktionieren ihrer IT verlassen. Das betrifft nicht nur den einzelnen Rechner selbst, sondern auch die Schnittstellen zwischen verschiedenen Geräten. Besonders in Produktion und Logistik fungieren Industrie-PCs als Knotenpunkt für die Kommunikation. Ihre Betriebsbereitschaft trägt entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Daher ist es notwendig, dass sowohl die Industrie-PCs als auch die angeschlossene Peripherie größtmögliche Sicherheit bieten, bei gleichzeitig hoher Performance. Um beiden Ansprüchen besonders bei der Datenübertragung gerecht zu werden, hat Noax seine Industrie-PCs der neuesten Generation mit zwei Gigabit-Ethernetschnittstellen bestückt.

Die doppelte Schnittstellenausstattung hat zahlreiche Vorteile, die besonders im industriellen Umfeld zum Tragen kommen. So lassen sich unterschiedliche Netze für unterschiedliche Aufgaben voneinander trennen, zum Beispiel Unternehmens- und Anlagennetz. Das heißt, dass man den neuen Noax-IPC einsetzen kann, um eine Maschine oder Anlage zu steuern, aber gleichzeitig auch um die Maschinen- und Betriebsdaten über das Unternehmensnetz zu kommunizieren und anderen Mitarbeitern im Unternehmen zugänglich zu machen. Andererseits bleiben beide Netze dabei völlig getrennt und unabhängig, so dass beispielsweise ein Ausfall oder gar ein Virusbefall des Unternehmensnetzes keine Auswirkung auf das Anlagennetz hat.

Darüber hinaus lassen sich beide Schnittstellen auch zu einer redundanten und damit ausfallsicheren Verbindung zusammenfassen. Bei zahlreichen Anwendungen muss ein konstanter, unterbrechungsfreier Datenfluss gewährleistet sein. Sollte die dann mit zwei Kabeln ausgeführte Verbindung zwischen Anlage und IPC ausfallen, zum Beispiel wegen einem defekten Switch, werden die Informationen automatisch über die andere Verbindung geleitet. Die doppelte Anbindung bietet besonders dann Sicherheit, wenn die Daten über jedes einzelne Produkt gespeichert und für Nachweiszwecke vorgehalten werden müssen, wie dies häufig in der Lebensmittelindustrie der Fall ist.

Als dritten Vorteil lassen sich die beiden Ethernet-Schnittstellen auch zu einer logischen Schnittstelle zusammenfassen, die dann doppelt so schnell ist, also 2 GBit/s Datenübertragungsrate erreicht. Besonders große Datenmengen kann man somit in kürzerer Zeit an den Empfänger übermitteln.