Nordac DA

Systemkomponenten für dezentrale Antriebslösungen

05. Februar 2007

Dezentrale Antriebstechnik vereinfacht die Anlagenstruktur und hilft, Platz und Kosten zu sparen. Mit Nordac-DA verfügt Nord über das passende, flexible Dezentralisierungskonzept, um die elektronische Steuerungstechnik aus dem Schaltschrank heraus und direkt an den Antrieb zu bringen. Die elektronischen Motorstarter der Typen Nordac SK 1xxE sitzen direkt im Klemmenkasten des Antriebs und können einfache Stellvorgänge übernehmen. Das Modell SK 140E setzt den Motor in einer Drehrichtung in Betrieb, der Sanftstarter SK 150E kann zusätzlich das Anfahr- und Auslaufverhalten kontrollieren, der Reversierstarter SK 160E ermöglicht ein verschleißfreies Schalten in beide Drehrichtungen. Alle Schaltermodelle bieten Schutzart IP 55, wahlweise auch IP 66, und können mit einem integrierten Bremsgleichrichter ausgestattet werden. Eine Kaltleiterüberwachung für den thermischen Motorvollschutz gehört zur Standardausrüstung.

Für komplexere Anwendungen gibt es den Nordac trio SK 300E, eine kompakte Antriebslösung, die Motor, Getriebe und Frequenzumrichter in einem Gehäuse zusammenfasst. trio bietet Schutzart IP55 (wahlweise sind auch IP66-Modelle erhältlich) und wird einfach auf den modifizierten Motorklemmenkasten aufge-steckt. Der SK 300E eignet sich für einen Leistungsbereich von 0,55 bis 4 kW und verfügt über einen thermischen Motorvollschutz, einen integrierten Brem-schopper sowie eine Ansteuereinheit für eine elektromagnetische Bremse. Bei hohem Leistungsbedarf und rauen Umgebungsbedingungen eignen sich integ-rierte Antriebseinheiten mit einem Frequenzumrichter der Baureihe Nordac SK 750E, die als luftgekühlte Variante in Schutzart IP54 sowie in einer wasserge-kühlten Ausführung auch als IP65-Modelle erhältlich sind. Die Geräte sind für einen Leistungsbereich von 5,5 bis 22 kW konzipiert und verfügen standardmä-ßig über sensorlose Stromvektorregelung (ISD), Bremschopper und Netzfilter (Industrie- und Wohnbereich). Mittels aufsteckbarer Technologieboxen lassen sich die Umrichter erweitern und an verschiedene Aufgaben anpassen, außer-dem stehen Module für E/A- und Feldbusanbindung zur Bedienung, Parametrie-rung und Steuerung zur Verfügung. Schnittstellenmodule für Profibus, CANo-pen, Interbus, AS-Interface und DeviceNet ermöglichen die nahtlose Integration in vorhandene Automatisierungsumgebungen.