Olympia-Gold mit Polymerlagern

Leichte, hoch verschleißfeste „iglidur J“-Sondergleitlager von igus

22. Oktober 2008

Mit satten 41 Sekunden Vorsprung hatte die deutsche Mountainbikerin Sabine Spitz bei den Olympischen Spielen in Peking Gold geholt. Lediglich 7,3 kg wiegt ihr Bike. Mit auf dem Siegertreppchen: leichte „iglidur“-Kunststoff-Gleitlager von igus, die in einer sensitiven „Magura“-Federgabel verbaut sind. Das schwäbische Unternehmen Magura ist ein weltweit führender Hersteller u.a. von Bremsen- und Suspensionstechnik für Zweiräder.

Für die Federgabel „Magura Durin Race“ des Olympiabikes hatte igus eigens ein Sonderlager entwickelt. Dabei handelt es sich um Gewicht einsparende „iglidur J“-Sondergleitlager. Polymerlager aus diesem Werkstoff sind ideal, weil in dieser Anwendung höchste Verschleißfestigkeit und perfektes Ansprechverhalten gefordert sind. Vier Sonderlager sind in einer Federgabel verbaut. Die Lager sind rund fünf mal leichter als maßgleiche metallische Lager. Auf dem schweren und spektakulären Olympia-Kurs im chinesischen Laoshan-Radsportareal trotzten die Kunststoffkomponenten permanenten Schlägen, Kantenlasten und Schmutz. „Auf dem 26,7 km langen Rennen über Stock und Stein fuhr Sabine Spitz der Konkurrenz davon“, schrieben Nachrichtenagenturen nach dem Olympiasieg.

Kunststoff-Gleitlager für Fahrräder verbinden Steifigkeit mit Komfort. An zahlreichen Stellen werden heute „iglidur“-Gleitlager in Fahrrädern verbaut und ersetzen auch metallische Kugellager. Das Spektrum reicht von V-Bremsen, Schaltwerken und Umwerfern über Hinterradschwinge und Stoßdämpferauge bis hin zu Sattelstützen, Scheibenbremsen und Pedalen.